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HUMAN RIGHTS TALKS


 

Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, der Wiener Zeitung, profil online, Zeitschrift Juridikum and zige.tv statt.

                     

                                 

 

 

Nächste Veranstaltungen

Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich?

DATUM: Donnerstag, 16. März 2017, 19:00 Uhr

ORT: Dachgeschoß des Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Wie zeichnet eine menschenrechtskonforme Drogenpolitik aus, welche konkreten Schritte werden in Österreich in diese Richtung unternommen und wie kann so eine Form von Politik vorangetrieben werden?

 

 

 

Bisherige Veranstaltungen

Lücken im sozialen Netz – Hält die österreichische Sozialpolitik was sie verspricht?

DATUM: Dienstag, 15. November 2016, 19:00 Uhr

ORT: Dachgeschoß des Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Die aktuelle österreichische Debatte rund um die Mindestsicherung und die grundsätzliche Infragestellung von sozialen Sicherungssystemen quer durch Europa verdeutlichen die Krise des klassischen Wohlfahrtsstaats, in dem eine immer größere Anzahl von Personen von Sozialleistungen abhängig ist. Verstärkt durch die Wirtschaftskrise hat sich der Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren zunehmend prekarisiert, so dass Menschen vermehrt, trotz Erwerbsarbeit, auf staatliche Sozialleistungen angewiesen sind. So wird aus einem Instrumentarium, das als Notfallmaßnahme vorgesehen ist, eine Notwenigkeit um für einen erheblichen Anteil der arbeitenden Bevölkerung einen angemessenen existenzsichernden Einkommen sicherzustellen. Im öffentlichen Diskurs jedoch wird die Verantwortung dafür oftmals den BezieherInnen der Mindestsicherung zugeschoben und die Mindestsicherung als leistungsfeindlich und abhängigkeitsfördernd dargestellt. Der zweite HUMAN RIGHTS TALK des Wintersemesters widmet sich daher der Frage in wie weit Staaten verpflichtet sind soziale und ökonomische Ungleichheit abzubauen, für soziale Sicherheit zu sorgen und in wie weit die Mindestsicherung dazu beiträgt soziale und wirtschaftliche Menschenrechte umzusetzen.

Auf dem Podium diskutieren Barbara CARGNELLI-WEICHSELBAUM (Institut für Staats- und Verwaltungsrecht, Universität Wien), Erich FENNINGER (Bundesgeschäftsführer; Volkshilfe), Karin HEITZMANN (Institut für Sozialpolitik, Wirtschaftsuniversität Wien), und Daniela KRÖMER (CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte, Fachbereich Arbeitsrecht). Moderation: Jan Michael MARCHART (Wiener Zeitung).

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at!

Der HUMAN RIGHTS TALK wird von ZIGE.TV aufgezeichnet und nach der Veranstaltung am YouTube Kanal von ZIGE.TV zur Verfügung gestellt. Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit der Wiener Zeitung, profil online, ZIGE.TV und der Zeitschrift juridikum statt.

 

 

Menschenrechte unter Druck – Ausnahmesituationen als der neue Alltag in Europa?

DATUM: Dienstag, 18. Oktober 2016, 19:00 Uhr

ORT: Dachgeschoß des Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Dank der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte weist Europa eines der fortschrittlichsten Rechtsschutzsysteme auf. Ein Rechtsschutz, der durch das aktuelle politische Klima gefährdet ist. In Ungarn, Polen und Russland, um nur einige zu nennen, sind grundlegende Menschenrechte bedroht; während die Türkei in Folge des gescheiterten Putschversuchs im Juli 2016 den Ausnahmezustand ausrief, der prompt Verhaftungen von RichterInnen, JournalistInnen und politischen GegnerInnen nach sich zog. Sogar die ältesten demokratischen Länder überlegen Notstandsverordnungen einzuführen, die ganz offensichtlich Menschenrechtsprinzipien aushöhlen: Nach den Anschlägen von 2015 und 2016 erklärte Frankreich den Ausnahmezustand und bewirkte damit teilweise die Einschränkung der Rechte auf Privatsphäre und Versammlungsfreiheit. Ein Jahr nachdem die Zahl der Flüchtlinge in Österreich ihren Höhepunkt erreicht hatte, bahnte sich auch hier die Diskussion über eine Notstandsverordnung hinsichtlich der Beschränkung des Asylrechts von ankommenden Flüchtlingen an. Völkerrecht sieht temporäres Aussetzen bestimmter Rechte in Ausnahmesituationen als zulässig: Aber sind all diese Maßnahmen legitimierbar? Wie weit darf ein Staat gehen? Und wird die Ausnahme zur Regel?

Auf dem Podium diskutieren Rubina MÖHRING (Reporter Ohne Grenzen), Manfred NOWAK (Forschungszentrum Menschenrechte), Lukas OBERNDORFER (AK Wien) und Şerife Ceren UYSAL (türkische Anwältin). Moderation: Eva ZELECHOWSKI (Wiener Zeitung).

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at!

Der HUMAN RIGHTS TALK wird von ZIGE.TV aufgezeichnet und nach der Veranstaltung am YouTube Kanal von ZIGE.TV zur Verfügung gestellt.

 

 

Mit Kunst die Welt retten?

DATUM: 19. Mai 2016, 19:00

ORT: Dachgeschoß des Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

In den vergangen Jahren haben sich KünstlerInnen verstärkt in den politischen Diskurs eingebracht, so beispielsweise für einen menschenrechtskonformen und menschlichen Umgang mit geflüchteten Menschen in Europa. Nicht zuletzt hat die “Jean Monet Brücke“ des Zentrums für politische Schönheit, wesentlich dazu beigetragen die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit auf die europäische Grenzpolitik zu lenken. Aber auch die Intervention des Orchesters bei den Salzburger Festspielen vergangenes Jahr, damals spielte das Orchesters anlässlich des Besuchs von hochrangigen FPÖ-PolitikerInnen spontan die Internationale, löste eine heftige Debatte ob der politischen Rolle von Kunstschaffenden aus. Die Rolle von KünstlerInnen, die oftmals öffentlich wirksam agieren, wollen wir beim kommenden HUMAN RIGHTS TALK untersuchen und fragen daher: kann Kunst die Welt retten?

Auf dem Podium diskutieren Can GÜLCÜ (Kulturschaffender, ehemaliger Leiter Wienwoche), Heinz PATZELT (Amnesty International), Katharina STEMBERGER (Schauspielerin) und Hannes TRETTER (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte). Moderation: Irene BRICKNER (Der Standard).

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at!

Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit der Wiener Zeitung, profil online, ZIGE.TV und der Zeitschrift juridikum statt.

Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

 

 

Vertrieben durch die europäische Klimapolitik - Wie kommen Betroffene zu ihrem Recht?

DATUM: 17. März 2016, 19:00

ORT: Aula am Campus (Spitalgasse 2, 1090 Wien)

Das Pariser Klimaabkommen 2015 hat erneut die Bedeutung der Finanzierung von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels betont. Entwicklungsbanken aus der EU haben sich zuletzt verstärkt an der Finanzierung klimapolitischer Projekte in Ländern des Südens beteiligt. Diese Projekte (z.B. Staudämme, die im Rahmen des sogenannten Clean Development Mechanismus des Kyoto Protokolls registriert wurden) können aber menschenrechtlich problematische Folgen für die lokale Bevölkerung haben, wenn sie zu Vertreibung oder erzwungener Umsiedelung führen. Rechtlich ist es für die Betroffenen schwierig, einzelne EU-Mitgliedsstaaten oder die EU für Menschenrechtsverletzungen in Drittstaaten verantwortlich zu machen. Vor diesem Hintergrund gewinnen für Betroffene die von Banken selbst erlassenen Umwelt- und Sozialstandards und die von ihnen eingerichteten Beschwerdemechanismen zunehmend an Bedeutung. Wie ist für Menschen, deren Rechte von klimapolitischen Projekten verletzt werden, der Zugang zum Recht zu gewährleisten? Woran ist bislang die Einrichtung eines effektiven Beschwerdemechanismus im Rahmen des Klimavertrages gescheitert? Welche Rolle spielen internationale Finanzierungsinstitutionen wie die Europäische Investment Bank und welche Unterschiede zu anderen Menschenrechtsmechanismen sind erkennbar?

Auf dem Podium diskutieren Maartje VAN PUTTEN (Global Accountability, Amsterdam), Felismino ALCARPE (European Investment Bank, Luxembourg), Juliane VOIGT (Carbon Market Watch, Brüssel) und Gertraud WOLLANSKY (Umweltministerium, Wien). Moderation: Irene BRICKNER (Der Standard)

Der HUMAN RIGHTS TALK findet im Rahmen des Forschungsprojektes „Human Rights Accountability of the EU and Austria for Climate Policies in Third Countries and their possible Effects on Migration“ (ClimAccount) statt, das vom österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert wird. Das Forschungsprojekt wird vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie durchgeführt.

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte und das Ludwig Boltzmann Institut zu einem kleinen Umtrunk ein. Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at!


In Kooperation mit  dem Klima- und Energiefonds:

 

 

 

LGBTQI Bewegungen – Riesenschritte in Kinderschuhen?

DATE AND TIME: 3. März 2016, 19:00

LOCATION: Dachgeschoß Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Es gibt nur wenige menschenrechtliche Bereiche, in denen so bedeutende Fortschritte gemacht wurden wie auf dem Gebiet der LGBTQI-Rechte. Um die Jahrtausendwende gab es nirgendwo das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe. Heute, im Jahr 2015, ist dieses in über 20 Ländern weltweit gesetzlich verankert. Aus LGBTQI-Sicht war die globale Perspektive selten ermutigender. Diese Fortschritte werden zu Recht gefeiert, gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass das Leben von LGBTQI-Personen in vielen Teilen der Welt nach wie vor von rechtlicher und gesellschaftlicher Verfolgung geprägt ist.

Es ist daher von wesentlicher Bedeutung, dass jene die in Ländern leben und arbeiten, in denen Gleichberechtigung in großen Teilen bereits umgesetzt wurde, den Blick für die globale Dimension der LGBTQI-Bewegung nicht verlieren, sondern jene MitstreiterInnen in deren Kampf um (rechtliche) Gleichstellung unterstützen.

Auf dem Podium diskutieren Erin AYLWARD (Pierre Elliott Trudeau Foundation Scholar, Kanada), Marty HUBER (queer-feministische Aktivist_in und Autor_in, Queer Base), Komil RADZHABOV (Tadschikischer Aktivist) und Dennis VAN DER VEUR (Agentur der Europäischen Union für Grundrechte). Moderation: Irene BRICKNER (der Standard). Übersetzung: Svetlana MANAKHOVA. Begrüßung: Jonathan SAUVE (Botschaft von Kanada in Österreich) und Anna MÜLLER-FUNK (Forschungszentrum Menschenrechte, Universität Wien).

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte, das Ludwig Boltzmann Institut und die Botschaft von Kanada in Österreich zu einem kleinen Umtrunk ein.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at!

Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit der Wiener Zeitung, profil online, ZIGE.TV und der Zeitschrift juridikum statt.


In Kooperation mit der Botschaft von Kanada in Österreich

 

 

 

 

 

Eine zweite, oder die letzte Chance? Die 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung

DATUM UND ZEIT: 25. November 2015, 19:00

ORT: Dachgeschoß Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Am 25. September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, zur globalen Entwicklung beizutragen, menschliches Wohlergehen zu fördern und die Umwelt zu schützen. Dies soll durch die Umsetzung der 17 vereinbarten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) und deren 169 Unterziele erreicht werden. Die Agenda 2030 baut auf den Millenniumsentwicklungszielen (Millennium Development Goals) auf, nach denen die internationale Entwicklungszusammenarbeit seit dem Jahr 2000 ausgerichtet gewesen war.  Im Zentrum steht dabei nach wie vor die Bekämpfung von Armut und Hunger. Welche neuen Chancen und Möglichkeiten die Agenda 2030 bietet und welche Rolle der internationalen Zivilgesellschaft dabei zukommt, darüber diskutiert ein hochkarätig besetztes Podium im Rahmen des zweiten HUMAN RIGHTS TALKS im Wintersemester 2015. 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Schweizerischen Botschaft in Österreich in Anlehnung an das Thema der Expo Milano 2015, „Feeding the Planet, Energy for Life“, statt. Die Agenda 2030 beinhaltet Themen, die auch im Zentrum der Expo standen, wie das Recht auf Wasser, Nahrung und Energie.

Die Veranstaltung wird vom Forschungszentrum Menschenrechte in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte, das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und die Schweizerische Botschaft in Österreich zu einem kleinen Umtrunk ein.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at!

Wir freuen uns auf euer Kommen!!

Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit der Wiener Zeitung, profil online, der Zeitschrift juridikum und ZIGE.TV statt.

 

 

 

 

Ist die gemeinsame Asylpolitik der EU gescheitert?

DATUM UND ZEIT: 20. Oktober 2015, 19:00

ORT: Dachgeschoß Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Seit Jahren ringt die EU um ein gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS). Bis Mitte Juli diesen Jahres hätten alle Richtlinien von GEAS umgesetzt werden sollen, um Schutzsuchenden europaweit die gleichen Mindestbedingungen bei der Aufnahme und Versorgung, beim Zugang zum Asylverfahren und bei den Asylentscheidungen zu gewährleisten. Die Realität schaut eklatant anders aus, Europa steckt in einer schweren Krise ihrer Flüchtlingspolitik. Die Versorgung von Flüchtlingen wird zunehmend von der europäischen Zivilgesellschaft getragen, während die Mitgliedsstaaten der EU ihre Verantwortung untereinander hin und her schieben; erst nach langem Ringen konnte man sich zumindest auf eine Quote einigen. Von einer gemeinsamen Asylpolitik jedoch scheint die EU heute weiter weg als je zuvor. Ob dies bedeutet dass die gemeinsame europäische Asylpolitik gescheitert ist, bevor sie je vollständig umgesetzt wurde, und was das für Europa bedeutet, ist Thema des ersten HUMAN RIGHTS TALK im Wintersemester 2015.

Auf dem Podium diskutieren Margit AMMER (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte), Manfred NOWAK (Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien; Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte), Monika MOKRE (Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften),  Sieglinde ROSENBERGER (Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien), Adriano SILVESTRI (EU Agency for Fundamental Rights) und Anahita TASHAROFI (Flucht nach vorn). Moderiert wird die Veranstaltung von Irene BRICKNER (Der Standard).

Die Veranstaltung wird vom Forschungszentrum Menschenrechte in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert.

Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit profil online, der Wiener Zeitung, der Zeitschrift juridikum und ZIGE.TV statt.

 

 

 

Das Recht als Motor sozialen Wandels?

DATUM UND ZEIT: 19. Mai 2015, 19:00

ORT: Dachgeschoß Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Der HUMAN RIGHTS TALK erörtert innovative rechtliche Strategien, die den Zugang zum Recht für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen ermöglichen und das Recht für sozialen Wandel mobilisieren sollen – z.B. mittels strategischer Prozessführung. Zudem wird die Rolle von Universitäten als Ausbildungsstätten zukünftiger JuristInnen besprochen. Das progressive Unterrichtsmodell der „law clinic“, bei der erfahrungsorientiertes Lernen durch die Zusammenarbeit mit bedürftigen KlientInnen im Vordergrund steht, kann zur Entwicklung eines sozialen Bewusstseins von JusstudentInnen beitragen. Die gesellschaftliche Rolle, die RechtsanwenderInnen erfüllen, kann so reflektiert und selbstständig hinterfragt werden. Gleichzeitig können „law clinics“ eine wichtige gesellschaftliche Funktion als Partnerinnen von NGOs oder Kanzleien erfüllen, zB durch rechtliche Recherche, innovative akademische Ansätze und den Aufbau internationaler Netzwerke.

Die gesellschaftspolitische Dimension des Rechts wird während der juristischen Ausbildung in Österreich selten thematisiert; genausowenig wie Ansätze, die Recht als Instrument zur gesellschaftlichen Veränderung begreifen.
Recht ist ein Machtdiskurs; um daran teilzunehmen, bedarf es spezieller Ressourcen und beachtlichen technischen Know-Hows. Minderheiten und sozial schwächere Gruppen sind daher beim Zugang zum Recht benachteiligt. Recht ist auch politisch; gerade Entscheidungen von Höchstgerichten greifen oft direkt in die bestehende Rechtsordnung ein, zB durch Normenkontrolle oder Neuinterpretationen geltender Bestimmungen.

Auf dem Podium diskutieren Rolf ANDRÈL (Rechtskomitee LAMBDA), Julia ECKER (Netzwerk AsylAnwalt, tbc),  Marion GUERRERO (European University Institute) und Stephan SONNENBERG (Human Rights Law Clinic, University of Stanford). Moderiert wird die Veranstaltung von Irene BRICKNER (Der Standard).

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.

Die Veranstaltung wird vom Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert.

Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Veranstaltung aufgezeichnet wird und die Videomitschnitte vergangener HUMAN RIGHTS TALKS auf Opens external link in new windowZIGE.TV zur Verfügung stehen.

Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit Opens external link in new windowderStandard.at, Opens external link in new windowjuridikum, zeitschrift für  kritik | recht | gesellschaft, Opens external link in new windowprofil online und Opens external link in new windowZIGE.TV statt.


Menschenrechte zwischen Religionen und Kulturen

Am Dienstag 14. April 2015 findet der zweite HUMAN RIGHTS TALK des Sommersemesters statt. Das Thema der Veranstaltung lautet "Menschenrechte zwischen Religion und Kultur". Die Veranstaltung findet im Juridicum Dachgeschoß statt und beginnt um 19:00 Uhr. Das Event wird in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und dem Drava Verlag veranstaltet.

Oftmals werden Menschenrechte als eurozentrisches Konzept kritisiert, das durch Kulturimperialismus anderen Staaten und Kulturen aufgebürdet wird. Häufig finden sich dabei auch Aussagen, dass Menschenrechte mit gewissen Religionen und Kulturen nicht vereinbar seien und hinterfragen so die Allgemeingültigkeit und Universalität der Menschenrechte.

Der Frage, in wie weit Menschenrechte einen globalen Anspruch geltend machen können, ein Thema welches in den vergangenen Monaten auch heftig in den Medien diskutiert wurde, geht der österreichisch-kanadischer Völker- und Menschenrechtler Peter Leuprecht in seinem Impulsreferat nach. Dieses wird im Anschluss von Ingeborg Gerda Gabriel (Institut Sozialethik und Forschungszentrum Menschenrechte, Universität Wien), und Manfred Nowak (Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien; Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) diskutiert. Moderiert wird das Gespräch von Irene Brickner (Der Standard).

Im Rahmen des HUMAN RIGHTS TALKS stellt Peter Leuprecht außerdem sein neues Buch "Vernunft, Gerechtigkeit, Würde: Eine Reise zu chinesischen, islamischen und westlichen Quellen der Menschenrechte" vor.

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt der DRAVA Verlag zu einem Getränkeempfang ein.


Universale Menschenrechte & Globaler Kapitalismus: David gegen Goliath?

Wir möchten Sie hiermit herzlich zur Podiumsdiskussion "HUMAN RIGHTS TALK: Universale Menschenrechte & Globaler Kapitalismus: David gegen Goliath?", die am 26.3.2015 um 19:00 Uhr am Campus der Universität Wien stattfindet, einladen. Die Veranstaltung wird vom Forschungszentrum Menschenrecht der Universität Wien zusammen mit dem Opens external link in new windowLudwig Boltzmann Institut für Menschenrechte konzipiert und durchgeführt.

Vor über 20 Jahren legte die internationale Staatengemeinschaft bei der Weltmenschenrechtskonferenz in Wien fest, dass Menschenrechte "universell, unteilbar und interdependent" sind. Aber bis heute sind soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte (WSK Rechte) mit wesentlich schwächeren Beobachtungs- und Durchsetzungsmechanismen ausgestattet. Die globalen Finanzkrisen der letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass Fragen sozialer Gerechtigkeit, der Solidarität und jene der Verteilungsgerechtigkeit intrinsisch mit dem Schutz von WSK Rechten verbunden sind und eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts darstellen.

Auf dem Podium diskutieren der Jurist Manfred Nowak (Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien; Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte), der Politikwissenschaftler Ulrich Brand (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien), die Wirtschaftswissenschaftlerin Elisabeth Springler (Wirtschaftsuniversität Wien, FH des bfi Wien) und Gabriele Tatzberger (Wirtschaftsagentur Wien) zu diesem wichtigen Thema. Moderiert wird die Veranstaltung von Irene Brickner (der Standard). 

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein. 

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit derStandard.atjuridikum, zeitschrift für kritik | recht | gesellschaft, profil online und zige.tv statt. Wir möchten darauf hinweisen, dass Videomitschnitte vergangener HUMAN RIGHTS TALK auf zige.tv zur Verfügung stehen.

Aufnahme Zige.tv: Opens external link in new windowhttps://www.youtube.com/watch?v=FOY1bqHbORQ&feature=youtu.be 

Veranstaltungsfotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.816047265099466.1073741843.437265376310992&type=1


Menschenrechte hinter Gittern?

Videomitschnitt: http://youtu.be/2IRVJcSfcyg

Wann: 9. Dezember 2014, 19:00-21:00 Uhr
Wo: in der Aula am Campus der Universität Wien, 1090 Wien

Die Skandale in österreichischen Justizvollzugsanstalten im vergangenen Jahr haben einmal mehr gezeigt, dass Menschen in Haft besonders vulnerabel sind und damit die Notwendigkeit von effektiven Beobachtungs- und Beschwerdemechanismen in Gefängnissen verdeutlicht. Während im oft populistisch geführten politischen und medialen Diskurs häufig der Eindruck entsteht, dass der Freiheitsentzug von möglichst widrigen Haftbedingungen begleitet sein muss, um eine adäquate Strafe darzustellen, gehen wir der Frage nach, wie die Menschenrechte von Häftlingen gewährleistet werden können und was eine Gesellschaft von der Anhaltung von StraftäterInnen erhofft. Und, so es um effektiven Opferschutz und die Rehabilitierung von TäterInnen geht, welche Strategien notwendig wären, um diese Ziele zu erreichen.

Auf dem Podium diskutieren die Sprachwissenschaftlerin Brigitta BUSCH (Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien), die Regisseurin Tina LEISCH (u.a. der Dokumentarfilm Gangster Girls), Manfred NOWAK (Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) und der Leiter der Justizanstalt Stein Bruno SLADEK. Moderiert wird das Gespräch von Irene BRICKNER (Der Standard).

Im Anschluss an die Diskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.

Die Veranstaltung erfolgt in deutscher Sprache!

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit derStandard.at, juridikum, zeitschrift für kritik | recht | gesellschaft, profil online und zige.tv statt. Wir möchten darauf hinweisen, dass Videomitschnitte vergangener HUMAN RIGHTS TALK auf zige.tv zur Verfügung stehen.


Forschungszentrum Menschenrechte
Universität Wien

Hörlgasse 6/9
A-1090 Wien

E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0