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Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Europa

Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte haben in den letzten Jahren mehr und mehr Aufmerksamkeit erregt, sowohl auf internationaler als auch europäischer Ebene. Die herausragenden Entwicklungen der letzten 10 Jahre, etwa die Auswirkungen der Globalen Wirtschaftskrise, haben zu neuen Herausforderungen hinsichtlich der Umsetzung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten geführt. Auch dadurch ist die Umsetzung dieser Rechte großen Widerständen ausgesetzt.

Dieses Forschungsprojekt wird die Umsetzung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten in Europa durch eine gründliche Analyse des wichtigsten regionalen Menschenrechtsinstruments in Europa - der Europäischen Sozialcharta untersuchen. Die Charta spiegelt die Sozialstandards in Europa in den verschiedensten Bereichen wieder: Wohnen, Gesundheit, Bildung, Beschäftigung, Soziale Sicherheit, Migration und Nichtdiskriminierung. Das Hauptergebnis dieses Projekts ist ein erstmaliger Kommentar zur Europäischen Sozialcharta. Die Methodologie des Kommentars wird einer Artikel-für-Artikel Struktur folgen, um eine schnelle Referenz zu spezifischen Themen zu ermöglichen, und dem Leser und der Leserin eine kompakte Einführung in die Charta zu geben.

Land: Europarat

Beteiligte Personen: Karin Lukas (Lead) & Barbara Linder (BIM)

Kontakt: Karin Lukas: karin.lukas@univie.ac.at

Nationaler Partner: Opens external link in new windowLudwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM)

Projektstart: 02/2017

Projektende: 01/2020

Förderung: FWF Elise-Richter-Programm

Stichwörter: Europäische Sozialcharta; Menschenrechte; Europäischer Rat; EU-Recht; Charta der Grundrechte der Europäischen Union; Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Europa

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