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News & Highlights

Manfred Nowak zum UN Experten für Globale Studie zur Situation von Kindern in Haft ernannt

Manfred Nowak wurde zum unabhängigen UN Experten zur Durchführung einer Globalen Studie zur Situation von Kindern in Haft ernannt.

Die Studie wird qualitative und quantitative Daten zur weltweiten Situation von Kindern in einer Situation des Freiheitsentzugs sowie Beispiele guter Praxis erheben. Sie wird in Kooperation mit unterschiedlichsten AkteurInnen stattfinden und auch Kinder selbst miteinbeziehen.

Weitere Informationen:

Secretary-General Welcomes Selection of Manfred Nowak to Lead New Global Study on Situation of Children in Detention: https://www.un.org/press/en/2016/sg2234.doc.htm

UN Human Rights Office welcomes selection of Manfred Nowak to lead new global study on situation of children deprived of liberty: http://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=20766&LangID=E


Utrechter Deklaration zur akademischen Freiheit

Im Rahmen seiner Jahreskonferenz von 2. bis 3. September 2016 in Utrecht brachte das Netzwerk der Menschenrechtsinstitute (Association of Human Rights Institutes - AHRI) seine tiefe Besorgnis über Entwicklungen in einer zunehmenden Zahl von Staaten zum Ausdruck, die Maßnahmen setzen oder androhen, die die akademische Freiheit einschränken.

Im Anhang finden Sie eine deutsche Übersetzung der Utrechter Erklärung, die von der Generalversammlung von AHRI beschlossen wurde.

 Utrechter Erklärung zur akademischen Freiheit

Übersetzungen: Chinesisch, Türkisch, Arabisch, Französisch, Deutsch, Spanisch and Italienisch sind auf der AHRI Homepage abrufbar: Opens external link in new windowhttp://ahri-network.org/.


Kazakhstan: Human rights groups and former UN Special Rapporteur meet authorities in Astana and urge to end torture

Astana/Brussels, 15 October 2015

Manfred Nowak, United Nations (UN) Special Rapporteur on torture from 2004 to 2010 and member of the advisory board of International Partnership for Human Rights (IPHR), Brigitte Dufour (IPHR), Yevgeniy Zhovtis (Kazakhstan International Bureau for Human Rights and Rule of Law, KIBHR) and Miguel Martin Zumalacarregui (World Organisation against Torture, OMCT) met government officials in Astana on 13 October and called on them to promptly implement the Concluding Observations issued to Kazakhstan by the Committee against Torture (CAT) in 2014 in order to end torture.

Initiates file downloadFull Declaration in English

Initiates file downloadFull Declaration in Russian



Association of Human Rights Institutes verabschiedet Stellungnahme zur Flüchtlingskrise in Europa

Die Generalversammlung der Association of Human Rights Institutes (AHRI) verabschiedete im Zuge der diesjährigen Konferenz in Belgrad einen Appell, der sich insbesondere an die Ratstagung Justiz und Inneres am 22. September sowie an den EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise am 23. September richtet.

Die Stellungnahme auf Englisch:

AHRI BELGRADE DECLARATION ON THE REFUGEE CRISIS IN EUROPE

The EU faces a historic test this week to address the refugee crisis. The special sessions of the Justice and Home Affairs Council and of the European Council offer a unique opportunity to show leadership. Having been awarded the Nobel Peace Prize in 2012 and priding itself on its deep commitment to fundamental values such as human dignity, human rights, equality, solidarity and the rule of law, the EU bears a heavy responsibility to come up with more workable solutions. Let us not forget that the EU guarantees the right to asylum in its own Charter of Fundamental Rights.

As a global network of academic human rights institutes, the Association of Human Rights Institutes (AHRI) has a responsibility to point European policy-makers towards a number of considerations.

We insist that this crisis requires a common response. Member States should not take any unilateral action to keep out or to remove refugees from their territory. The erection of insurmountable barriers, both physical and procedural, is neither in conformity with international law, nor is it an effective response to the current situation.

The EU should seize this moment to deepen European cooperation within a fundamental rights-based framework. This involves, first of all, making use of existing mechanisms, including the principles of solidarity and financial compensation outlined in the Directive on Temporary Protection. Secondly, a more equitable framework for distributing asylum obligations among Member States, with stronger financial incentives, should be created. Thirdly, the Commission should use all available oversight mechanisms to ensure full and uniform implementation of existing standards. Last but not least, the EU should transform the European Asylum Support Office (EASO) into a fully-fledged European Asylum Agency, in order to ensure joint operational responses.

For the right to seek asylum to remain meaningful, Member States must provide effective legal access to a proper asylum procedure. This includes providing alternative access to asylum procedures outside the EU, in order to end the dependence of refugees on perilous, unofficial transit routes. In addition, the issuing of humanitarian visas and the introduction of the ability to apply for asylum at EU Delegations needs to be considered. Finally, the implementation of an effective common European resettlement policy is necessary in order to assist those third countries currently housing the greatest numbers of refugees.

Belgrade, 21 September 2015 

Anhang: AHRI Belgrade Declaration


Einladung zur Verleihung des Egon Ranshofen-Wertheimer-Preises an Manfred Nowak

EGON RANSHOFEN-WERTHEIMER-PREIS
Verleihung an Prof. Dr. Manfred Nowak

Samstag, 26. September 2015, 20 Uhr
GUGG – Kulturhaus Stadt Braunau

Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Initiates file downloadEinladung und Initiates file downloadProgramm


Christina Binder erhält Berta-Karlik-Professur der Universität Wien

Einladung zum Festakt

Das Rektorat der Universität Wien freut sich, Sie zum Festakt der Verleihung der Berta-Karlik-Professuren an die Völkerrechtlerin Christina Binder, die Literaturwissenschafterin Christine Ivanovic und die Molekularbiologin Kristin Teßmar-Raible am 9. März 2015 einzuladen!

 Initiates file downloadEinladung als pdf.

 

 

 


Europe must finally reveal its role in the CIA-torture program

Auf Einladung des Leiters Jan Wouters (Leuven Centre for Global Governance Studies) des FP-7 FRAME Projektes "Fostering Human Rights Among European Policies" schrieb Manfred Nowak einen Artikel für das FRAME Magazin über den US Senate Report zur CIA-Folter und seine Auswirkungen auf Europa.

Nachzulesen auf der FP-7 Projektseite: Opens external link in new windowhttp://www.fp7-frame.eu/europe-must-finally-reveal-its-role-in-the-cia-torture-program/

Posted on January 22, 2015


Otto-Hahn-Friedensmedaille in Gold für Manfred Nowak
Menschenrechtsexperte Manfred Nowak von der Universität Wien ist Preisträger der Otto-Hahn-Friedensmedaille in Gold. (Foto: Universität Wien)

Ehrung für sein Engagement für die Menschenrechte

Manfred Nowak wird am 17.12.2014 in Berlin mit der Otto-Hahn-Friedensmedaille in Gold für besondere Verdienste um Frieden und Völkerverständigung geehrt. Die Verleihung durch die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen wird mit dem „beispielhaften Engagement um die Durchsetzung der Menschenrechte“ des international anerkannten Menschenrechtsexperten begründet. Die Laudatio hält der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Bundesregierung Christoph Strässer.

Nowak hatte in seiner Tätigkeit als Sonderberichterstatter über Folter der Vereinten Nationen zwischen 2004 und 2010 unter anderem über die im US-Gefangenenlager Guantanamo angewandten völkerrechtswidrigen Verhörpraktiken berichtet und maßgeblich dazu beigetragen, schwere Menschenrechtsverletzungen durch die USA infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 publik zu machen.

Die USA haben mittlerweile vor den Vereinten Nationen eingestanden, Folter zur Informationsgewinnung eingesetzt zu haben. Ein Aufsehen erregender Bericht des US-amerikanischen Senats über die Aktivitäten der CIA unter dem früheren Präsidenten George W. Bush belegt die von Nowak in einer globalen Studie über Geheimgefängnisse im Kampf gegen den Terror erhobenen Vorwürfe.

Geehrt wird Nowak laut der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen aber auch für den Versuch, einen Weltgerichtshof für Menschenrechte zu etablieren. Zur bevorstehenden Verleihung sagt Nowak: „Diese Auszeichnung für meine Arbeit ist eine große Ehre und kam für mich völlig überraschend, weshalb ich mich umso mehr darüber freue.“

Manfred Nowak ist Völkerrechtsprofessor am Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung der Universität Wien. Er ist Leiter des neuen Forschungszentrums Menschenrechte und des postgradualen Master of Arts in Human Rights an der Universität Wien sowie Gründer und langjähriger wissenschaftlicher Leiter des renommierten Wiener Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte.

Die Otto-Hahn-Friedensmedaille erinnert an das humanitäre und friedenspolitische Wirken des Kernchemikers, Nobelpreisträgers und Berliner Ehrenbürgers Otto Hahn insbesondere nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945. Gestiftet von dessen Enkel Dietrich Hahn wird sie seit 1988 jeweils am 17. Dezember, dem Jahrestag der Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn und Fritz Strassmann im Jahr 1938, in Berlin verliehen.

PreisträgerInnen waren Sandro Pertini, Michail Gorbatschow, Simon Wiesenthal, Sir Karl R. Popper, Hans Koschnick, Lord Yehudi Menuhin, Gerd Ruge, Miriam Makeba, Mary Robinson, Muhammad Ali, Hans Küng, Daniel Barenboim und Tadatoshi Akiba. Ihnen allen gemein ist laut der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen eine humanitäre Grundhaltung und die Überzeugung, dass durch ihr Handeln Veränderungen und Lösungen möglich sind.

Posted Dez. 2014

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