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Dokumentarfilmreihe "Cinema and Human Rights"

CINEMA AND HUMAN RIGHTS: Purgatorio

Anfang: 26.05.2014 - 18:00

Location: Topkino (Rahlgasse 1, 1060 Wien)

Rodrigo Reyes // Mexico and USA// 2013 // 80 min. // SEN

Über 3.000 Kilometer erstreckt sich die Grenze zwischen Mexiko und den USA. Der Dokumentarfilm Purgatorio wirft einen außergewöhnlichen Blick darauf: Beobachtend streift die Kamera über eine Landschaft, die von einer überwältigenden Schönheit geprägt ist, fängt kurze Einzelporträts von Menschen ein, die versuchen, die Grenze zu überwinden, sie zu bewachen oder hier zu leben und zu überleben.

Der Filmemacher zielt in seinem Film nicht auf die politische Brisanz und Aktualität der Grenz- und Migrationspolitik, sondern fokussiert auf sehr persönliche Geschichten rund um die illegale Einwanderung und auf die visuelle und emotionale Erfahrung der Grenze.

(Quelle: www.film.at/purgatorio/)

Trailer: http://youtu.be/FCrY_CAL8Ao

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin statt.

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten.

DER EINTRITT IST FREI! Reservierungen bitte direkt an das Topkino unter office@topkino.at oder telefonisch unter +43 1/ 58 55 888.

Die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS findet in Kooperation mit dem Topkino statt.

 

 

 

Bisherige Veranstaltungen




CINEMA AND HUMAN RIGHTS: The Future’s Past

Anfang:15.05.2014 - 18:30 
Ort: Topkino (Rahlgasse 1, 1060 Wien)

Susanne Brandstätter// Österreich und Luxemburg// 2012 // 91 min.

Im Mittelpunkt von The Future's Past steht das gegenwärtige Kambodscha - so wie es von drei kambodschanischen Jugendlichen und ihren Familien erlebt wird.

Eine der Jugendlichen lebt in Phnom Penh, einer am Land, weit von den globalisierten Zentren der Welt, und eine in Paris. Der Film spürt den emotionalen, physischen und intellektuellen Auswirkungen nach, die das Khmer Rouge Tribunal auf die jungen Menschen, ihre Familien und das kambodschanische Volk hat. Nach dreißig Jahren des Schweigens werden die Grausamkeiten der Vergangenheit erstmals öffentlich und im Fernsehen diskutiert: fünf Khmer Rouge Führungskräfte, unter ihnen der Direktor des S-21 Gefängnisses, Kaing Guek Eav, genannt Duch, werden für den Tod von rund 1,7 Millionen Menschen verantwortlich gemacht und vor einem internationalen Tribunal angeklagt. In einer Gesellschaft, in der Verwandte, Freunde, und Nachbarn zu den Tausenden von Tätern gehörten, stellt sich die brennende Frage: warum? Jede/r der Jugendlichen begibt sich auf die Suche nach ihrer/seiner persönlichen Antwort. (Quelle: http://www.filmfonds-wien.at/filme/the-futures-past-creating-cambodia) Trailer: http://youtu.be/0ptz7P4qlQU

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin Susanne Brandstätter und Catherine Marchi-Uhel Richterin beim Khmer RougeTribunal statt. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten.

DER EINTRITT IST FREI! Reservierungen bitte direkt an das Topkino unter office@topkino.at oder telefonisch unter +43 1/ 58 55 888.

Die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS findet in Kooperation mit dem Topkino statt.

Die Veranstaltung findet als Rahmenprogramm der Ausstellung "Krieg aus Sicht der Opfer - Fotografien von Jean Mohr" in Kooperation mit der Schweizerischen Botschaft in Österreich statt.

 

 

CINEMA AND HUMAN RIGHTS: homo@lv

Wann: 13.05.2014 - 18:30
Ort: Topkino (Rahlgasse 1, 1060 Wien)

Kaspars Goba // Latvia // 2010 // 71 min. // SEN

Im Jahre 2005 kamen zwei junge Letten auf die Idee eine Straßenparade für Homosexuelle, nach dem Vorbild von Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day, in der lettischen Hauptstadt Riga zu organisieren.

"Pride" sollte der Event heißen. Ohne es zu wollen, lösten sie damit eine Schockwelle aus, die die gesamte lettische Gesellschaft und die noch junge baltische Demokratie in ihren Grundfesten erschütterte.

(Quelle: www.kino-zeit.de/filme/trailer/homo-lv)

Trailer: http://youtu.be/PYNzQL2-9sY

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt.

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten.

DER EINTRITT IST FREI! Reservierungen bitte direkt an das Topkino unter office@topkino.at oder telefonisch unter +43 1/ 58 55 888.

Die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS findet in Kooperation mit dem Topkino statt.

 

 

 

CINEMA AND HUMAN RIGHTS: Everyday Rebellion

Anfang:29.04.2014 - 19:00 Ende:29.04.2014 - 21:30

Die Aufstände im Iran nach den Präsidentschaftswahlen 2009 und jene des „Arabischen Frühlings“, aber auch die Occupy Bewegung, haben erfolgreiche Methoden des technisch unterstützten und unbewaffneten Widerstandes hervorgebracht.

"Everyday Rebellion" untersucht diese Formen des Widerstandes sowie ihre Wurzeln, fragt auch nach, was nach den großen Protestwellen passiert. Wie geht der Widerstand im alltäglichen Leben in unterdrückenden Systemen weiter? Wo dringt der Protest ins öffentliche Leben? Was sind die unwiderruflichen Folgen dieses Widerstandes? Und wer sind die Menschen, die hinter der anonymen Protestmasse stehen? (Quelle: www.film.at/everyday-rebellion/)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=F03i-iQcWYU

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit den Regisseuren statt.

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten.

Reservierungen bitte direkt an das Filmhaus Kino am Spittelberg, genauere Informationen dazu finden Sie hier. Die Karten sind für €8.50 erhältlich.

Ort: Filmhaus Kino am Spittelberg (Spittelberggasse 3, 1070 Wien

 

 

CINEMA AND HUMAN RIGHTS: Transcending Fear

Anfang:10.04.2014 - 18:00
Ende:10.04.2014 - 21:00 

In einer Höhle in China geboren, überwindet Gao Zhisheng zahlreiche Hürden um schließlich einer der angesehensten Anwälte Chinas zu werden, der vom Volk das „Gewissen Chinas“ genannt wird. Dann aber geht er in den Augen der regierenden Kommunistischen Partei zu weit: er erhebt seine Stimme gegen die Menschenrechtsverletzungen des Regimes. Daraufhin wird Gao entführt und gefoltert, seine Familie wird in Geiselhaft genommen. Gao ist gezwungen sich zwischen seiner Suche nach Gerechtigkeit und seiner Liebe zu seiner Familie zu wählen. Der Regisseur Wenjing Ma erzählt in seinem Porträt des Menschenrechtsverteidigers eine Geschichte von Mut, Mitgefühl und Grausamkeit und bietet einen umfassenden Einblick ins moderne China.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=byJXA3mm3pQ

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur Wenjing Ma statt.

DER EINTRITT IST FREI! Reservierungen bitte direkt an das Topkino unter office@topkino.at oder telefonisch unter +43 1/ 58 55 888

Ort: Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

 

this human world – International Human Rights Film Festival 2013

Von 5. Dezember bis 12. Dezember findet Österreichs größtes Menschenrechtsfilmfestival this human world zum sechsten Mal statt. Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) freut sich als langjähriger Kooperationspartner des Festivals Ihnen auch dieses Jahr, im Rahmen unserer Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS fünf herausragende Menschenrechtsdokumentationen zu präsentieren.

Alle Filmvorführungen finden in englischer Sprache statt, ebenso wie die darauffolgenden Publikumsgespräche mit FilmemacherInnen und MenschenrechtsexpertInnen.

Die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS widmet sich anlässlich des 20. Jubiläums der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz, die bahnbrechende Fortschritte für den internationalen Menschenrechtsschutz brachte, Themen der Konferenz 1993. Die bei der Konferenz verabschiedete „Wiener Erklärung“ bekräftigte die Universalität  und Unteilbarkeit der Menschenrechte, stellte Förderung und Schutz der Menschenrechte in den Mittelpunkt. Darüber hinaus war sie ein wichtiger Impuls für die Stärkung der Frauenrechte (Film: Salma), der sozialen und wirtschaftlichen Rechte (Film: Where Heaven Meets Hell) sowie der Rechte von indigenen Gruppen (Film: Maori Boy Genius).  Außerdem war es das erste Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen, dass NGO VertreterInnen eingeladen waren gemeinsam mit RegierungsrepräsentantInnen zu verhandeln, was einen zentralen Beitrag zur Stärkung der internationalen Zivilgesellschaft (99% - The Occupy Wall Street Collaborative Film) leistete.

Außerdem findet, wie bereits im vergangenen Jahr, als Teil des Rahmenprogramms des Festivals, am 11. Dezember um 19:00 in der Aula am Campus der Universität Wien der HUMAN RIGHTS TALK: „Von der Weltmenschenrechtskonferenz zu einem Weltmenschenrechtsgericht?“ statt. Auf dem Podium diskutieren MenschenrechtsexpertInnen, auf Basis der Errungenschaften der Weltkonferenz 1993, wie das internationale Menschenrechtssystem weiter gestärkt werden kann. Ein zentrales Thema dabei ist die Diskrepanz zwischen rechtlichen Menschenrechtsstandards und deren Umsetzung bzw. Einklagbarkeit. Ein Vorschlag, der diesbezüglich wiederholt laut wurde, ist die Schaffung eines Weltgerichtshofs für Menschenrechte, der bei dem HUMAN RIGHTS TALK umfassend diskutiert werden wird.

Das gesamte Film- und Rahmenprogramm des Menschenrechtsfilmfestivals this human world sowie Informationen zu Kartenreservierungen finden Sie auf der Webseite: thishumanworld.com. Das gesamte Festivalprogramm wird dort ab 21. November 2013 zur Verfügung stehen.

 

:: 26. November 2013, 17:00 Topkino , Rahlgasse 1, 1060 Wien

FESTIVAL WARM-UP und Österreichpremiere: WHERE HEAVEN MEETS HELL

Sasha Friedlander / USA / 2012 / 80 min. / OmeU

In der Gegend rund um den Kawah Ijen-Vulkan, auf der Insel Java in Indonesien begleitet ein Kamerateam vier MinenarbeiterInnen, die versuchen ihrer gefährlichen und gesundheitsschädlichen Arbeit, dem Schwefelabbau, zu entfliehen. Einer dieser Arbeiter ist Anto. Er ist ein Sprachtalent und will dies nutzen, um als Reiseführer zu arbeiten. So hofft er, für seine Familie und sich ein besseres Leben zu finden. Der Film kontrastiert die Diskrepanz der Kawah Ijen Region, die einerseits aufgrund ihrer beeindruckenden Landschaft ein beliebtes Reiseziel ist, andererseits für zahlreiche MinenarbeiterInnen einen lebensgefährlicher Arbeitsort.Trailer: http://vimeo.com/36171136

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit Karin Lukas (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte; Mitglied des Europäischen Sozialausschusses, Europarat) und Manfred Nowak (Universität Wien; Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) statt.

 

::  7. Dezember 2013, 18:00 Filmkasino, Margaretenstraße 78, 1050 Wien

Österreichpremiere: MALALA – A GIRL FROM PARADISE

Mohsin Abbas / Pakistan / 2013 / 92 min / OmeU

„Bildung ist unser elementares Recht!“ Dieser Satz stammt von Malala Yousafzai, jüngste Kandidatin für Friedensnobelpreis und jüngste Sacharow Preisträgerin. Die heute 16-jährige pakistanische Menschenrechtsaktivistin überlebte 2012 nur knapp ein Attentat der Taliban. Der kanadisch-pakistanische Filmemacher Mohsin Abbas beleuchtet das Leben Malalas und ihren unermüdlichen und mutigen Einsatz für das Recht auf Bildung, vor allem für Mädchen im ländlichen Pakistan. Mit bisher nie gesehenen Aufnahmen skizziert Malala: A Girl from Paradise die Situation vor und nach dem Anschlag und lässt Schulfreund_innen, die Familie und andere Wegbegleiter_innen zu Wort kommen. Der Mut dieser jungen Ausnahmepersönlichkeit hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=8BeEVppxc0U

Die Filmvorführung findet anlässlich der Verleihung des Sacharowpreises 2013 an Malala Yousafzai in Kooperation mit dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich statt.

Im Anschluss findet ein prominent besetztes Publikumsgespräch statt.

 

:: 8. Dezember 2013, 17:30, Schikaneder, Margaretenstraße 24, 1040 Wien

SALMA

Kim Longinotto/ Großbritannien / 2013 / 90 min / OmeU

Die in Südindien aufwachsende Salma durchlebt eine harte Jugend: Sie muss früh die Schule verlassen und, da sie sich einer arrangierten Ehe widersetzt, wird sie in einem kleinen Zimmer eingeschlossen, das sie neun Jahre nicht verlassen darf. Aber auch die Heirat mit einem erfolgreichen Politiker verbessert ihre Lage nicht. Um Einsamkeit und Isolation zu entkommen, beginnt sie Gedichte zu schreiben und aus dem Haus zu schmuggeln. Über Nacht wird Selma berühmt und schafft es ihrem Gefängnis Schritt für Schritt  zu entkommen. Der Film begleitet sie auf ihrem steinigen und dennoch fruchtbaren Weg, Ketten einer langjährigen Tradition zu durchbrechen und für die Freiheit von Indiens Frauen zu kämpfen.

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=u7Qrx7i9AKM

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch statt.

 

:: 10. Dezember 2013, 17:30 Schikaneder, Margaretenstraße 24, 1040 Wien

Österreichpremiere: 99% - The Occupy Wall Street Collaborative Film

Aaron Aites und Audrey Ewell / USA / 2012 / 97min / OmeU

Die Occupy-Wall-Street-Bewegung startete im September 2011 als Protestaktion gegen soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeit und entwickelte sich dann zu einem globalen Phänomen. Die Dokumentation verquickt in ihrem (Selbst-)Porträt der Bewegung persönliche Geschichten der AktivistInnen und ExpertInneninterviews mit einem historischen Abriss der Ereignisse in den USA und versucht so dem Phänomen und seiner Zukunft auf den Grund zu gehen. Der Film ist das Ergebnis einer ungewöhnlichen Kooperation: knapp 100 FilmemacherInnen haben dabei zusammengearbeitet und ihre eigenen Perspektiven auf die Bewegung eingebracht. Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=FzJ4IpqmXwg

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch u.a. mit den FilmemacherInnen Aaron Aites und Audrey Ewell statt; moderiert wird die Diskussion von Anna Müller-Funk (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte).

 

:: 11. Dezember 2013, 19:00 Aula am Campus , Spitalgasse 2, 1090 Wien

HUMAN RIGHTS TALK: „Von der Weltmenschenrechtskonferenz zu einem Weltmenschenrechtsgericht?“

Auf dem Podium erörtern Daniel Bacher (Dreikönigsaktion Hilfswerk der Katholischen Jungschar), Manfred Nowak (Universität Wien; Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) und andere MenschenrechtsexpertInnen wie das internationale Menschenrechtssystem weiter gestärkt werden kann; moderiert wird das Gespräch von Anna Müller-Funk (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte). Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Festival this human world organisiert.

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt die Forschungsplattform “Human Rights in the European Context“ zu einem kleinen Umtrunk ein.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an Opens window for sending emailhumanrightstalk@univie.ac.at

Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit derStandard.at, juridikum, zeitschrift für kritik | recht | gesellschaft und zige.tv statt.

 

:: 12. Dezember 2013, 17:30, Schikaneder, Margaretenstraße 24, 1050-Wien

Österreichpremiere: MAORI BOY GENIUS

Pietra Bretkelly / Neuseeland / 84 min. / 2012 / OmeU

Der Dokumentarfilm begleitet den jungen Maori Nga Rauuira. Die Maori, die indigene Bevölkerung Neuseelands, hat in Folge des Kolonialismus mit grundlegenden ökonomischen und kulturellen Problemen zu kämpfen. Nga Rauuira, tief verbunden mit der Kultur seines Volkes, schafft es bereits aufgrund seiner herausragenden Begabung und der Unterstützung seiner Familie von der amerikanische Eliteuniversität Yale aufgenommen zu werden. Er nützt sein Studium um sich später in seiner Heimat politisch für die Anliegen der Maori einzusetzten. Der Film portraitiert die Zerrissenheit der Maori, die einerseits ihr kulturelles Erbe nicht verlieren möchten, andererseits aber auch versuchen in der Welt des 21. Jahrhunderts ihren Platz zu finden. Trailer: vimeo.com/34542900

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch statt.

 

 

this human world – International Human Rights Film Festival 2012

Österreichs größtes Menschenrechtsfilmfestival this human world findet dieses Jahr vom 29. November bis zum 9. Dezember zum fünften Mal statt. Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) freut sich als langjähriger Kooperationspartner des Festivals Ihnen auch dieses Jahr, im Rahmen unserer Filmreihe Cinema and Human Rights fünf herausragende Menschenrechtsdokumentationen zu präsentieren.

Alle Filmvorführungen finden in englischer Sprache statt, ebenso wie die darauffolgenden Publikumsgespräche mit FilmemacherInnen und MenschenrechtsexpertInnen.

Außerdem findet, wie bereits letztes Jahr als Teil des Rahmenprogramms des Festivals am 30. November um 18:00 im WUK der HUMAN RIGHTS TALK: „Soziale Rechte in der Krise? Die jüngsten Entwicklungen der sozialen und ökonomischen Rechte in Europastatt. Bei der Veranstaltung diskutiert ein hochkarätiges Podium die Auswirkungen globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen  auf soziale und wirtschaftliche Rechte in Europa. Die Diskussion findet in deutscher Sprache statt.

Wir wünschen Ihnen spannende, interessante und unterhaltsame Tage beim diesjährigen Festival!

 

HUMAN RIGHTS TALK: „Soziale Rechte in der Krise? Die jüngsten Entwicklungen der sozialen und ökonomischen Rechte in Europa“
30  November 2012, 18:00 WUK , Währinger Straße 59, 1090 Wien

Auf dem Podium diskutieren Katharina Mückstein (Filmemacherin, FC Gloria), Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte; Universität Wien) und Lukas Oberndorfer (Arbeiterkammer, Universität Wien) und Martin Schenk (Armutskonferenz) die Auswirkungen globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen  auf soziale und wirtschaftliche Rechte in Europa. Moderiert wird das Gespräch von Irene Brickner (Der Standard). Die Diskussion wird in Kooperation mit dem Festival this human world organisiert.

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt die Forschungsplattform “Human Rights in the European Context“ zu einem kleinen Umtrunk ein.

Um Anmeldung  an humanrightstalk@univie.ac.at wird gebeten.

Die HUMAN RIGHTS TALKS finden in Kooperation mit derStandard.at und zige.tv statt.

 

MAMA ILLEGAL
Ed Moschitz / Österreich / 2012 / 94 min. / OmeU

1.  Dezember 2012, 17:30 Schikaneder , Margaretenstraße 24, 1040 Wien

Sie geben den Schleppern ihre Ersparnisse und riskieren auf ihrer Reise nach Westeuropa ihr Leben: Aurica, Raia und Nataşa, drei Mütter aus einem kleinen moldawischen Dorf. Sie kehren ihrem ärmlichen Heim den Rücken, um in Österreich und Italien als Putz- oder Pflegehilfen zu arbeiten. Hier führen sie ein Leben im Untergrund – mit einem harten Job, ohne gültige Papiere, schutzlos und ohne medizinische Versorgung – jahrelang getrennt von Kindern und Familien. Alles, von dem im Westen hart erarbeitete übrig gebliebene Geld, schicken sie nach Hause zu ihren Familien. Doch ihr Wunsch nach einer besseren Zukunft und einem schöneren Leben fordert einen hohen Preis. Nach langer Zeit in der Ferne sind die Kinder erwachsen und die Ehemänner entfremdet. Im Westen nicht wirklich angekommen und angenommen, stellen sie fest, dass ihnen ihre Heimat fremd geworden ist. Trailer: http://vimeo.com/47932017

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit Ed Moschitz (Regisseur), Johannes Peyrl (Arbeiterkammer Wien) und Julia Planitzer (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte); moderiert wird die Diskussion von Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte; Universität Wien)

In Kooperation mit der Grüne Bildungswerkstatt – Minderheiten statt.

 

Wienpremiere: WEITERLEBEN
Hans Halimann / Schweiz / 2012 / 92 min / OmeU

2. Dezember 2012, 18:00 Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

Weiterleben ist ein Film über vier Menschen, die sich alle in ihrem jeweiligen Heimatland für mehr Freiheit und Demokratie eingesetzt haben und schwer dafür bezahlen mussten. Heute leben alle vier in der Schweiz: Eine Tibeterin, eine Kongolesin, ein Chilene und ein Kurde aus der Türkei. Sie haben gegen die Unterdrückung ihres Volkes demonstriert, Wandzeitungen geschrieben oder sich bei einer fortschrittlichen Partei engagiert – alles Dinge, die heute in Mitteleuropa zum politischen Alltag gehören.

Hans Haldimanns Film geht vor allem der Frage nach, wie diese vier Menschen es schaffen, nach dem Schlimmsten, das einem Menschen passieren kann, weiterzuleben. Die Antwort ist erstaunlich: Auch nach den furchtbaren Ereignissen hat keiner dieser Vier den Glauben an eine bessere Welt aufgegeben. Trailer: www.cineman.ch/en/movie/2012/Weiterleben/trailer.html

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit Sonja Brauner (Hemayat), Hans Haldimann (Regisseur) und Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte; Universität Wien); moderiert wird die Diskussion von Anna Müller-Funk (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte)

 

DIES IST KEIN FILM
Filmvorführung anlässlich der Verleihung des Sacharowpreises 2012
Mojtaba Mirtahmasb und Jafar Panahi / Iran und Frankreich / 2011 / 75 min / OmeU

3. Dezember 2012, 17:30, Schikaneder , Margaretenstraße 24, 1040 Wien

Der bekannte und angesehene iranische Regisseur Jafar Panahi wurde aufgrund seiner Unterstützung der Opposition bei den iranischen Wahlen 2009 zu sechs Jahren Haft und einem zwanzigjährigen Drehverbot verurteilt. In dieser Dokumentation, die heimlich mit einem Smartphone und einer Digitalkamera von Panahis gutem Freund und Filmschaffenden Mojita Mirtahmasb gefilmt und in einem Kuchen nach Frankreich für die Einreichung für Cannes in letzter Minute geschmuggelt wurde, zeigt Panahi einen Tag in seinem Leben, wie er verzweifelt auf seine Verurteilung wartet.

In Kooperation mit dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich, wird anlässlich der Verleihung des Sacharowpreises 2012 an die iranische Anwältin Nasrin Sotoudeh und den iranischen Filmemacher Jafar Panahi  dessen Film In Film Nist (Dies Ist Kein Film) gezeigt.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit dem renommierten iranischen Menschenrechtsanwalt Mohammad Mostafai, der unter anderem auch Sakineh Ashtiani vertreten hat, Hannes Swoboda (Europäisches Parlament) und Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte; Universität Wien) statt.

 

Österreichpermiere: IT’S A GIRL
Evan Grae Davis / USA / 2012 / 63 min. / OmeU

4. Dezember 2012, 18:00 Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

In Indien, China und vielen anderen Teilen der Welt werden Mädchen getötet, verlassen, weibliche Föten abgetrieben, einzig weil sie weiblich sind. Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit etwa 200 Millionen Mädchen und Frauen auf diese Weise „verschwunden“ sind. Der Film zeigt die Traditionen dieser sogenannten "Gendercide" auf  und wie Regierungspolitik dazu beiträgt, dass Mädchen und Frauen weiterhin verschwinden. ExpertInnen und NGO VertreterInnen kommen dabei zu Wort, die geschlossen das Fehlen  jeglicher wirksamer Maßnahmen gegen diese Ungerechtigkeit beklagen. Trailer: http://www.itsagirlmovie.com/

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit Andrew Brown (Produzent It’s A Girl), Evan Grae Davis (Regiesseur It’s A Girl), Hina Jilani (Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für die Lage von MenschenrechtsverteidigerInnen) und  Sabine Mandl (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte); moderiert wird die Diskussion von Anna Müller-Funk (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte).

 

Weltpremiere: LOS DELEGADOS
Jörg Stippl / Bolivien / 45 min. / 2009 / OmeU

5 December 2012, 18:00, Filmcasino Margaretenstraße 78, 1050-Wien

La Paz, Bolivien. "Los Delegados" ist keine klassische Gefängnisdokumentation, sondern porträtiert einen einzigartigen Gefängnisalltag. Sie zeigt wie ein Mangel an staatlicher Intervention zu selbstorganisierten Gefängnissen führen kann, in denen die Insassen ihr Leben selbst in die Hand nehmen und ihre Gemeinschaft demokratisch organisieren. „Los delegados“, die demokratisch gewählten RepräsentantInnen der Insassen vertreten spielen dabei eine zentrale Rolle. Jörgs Stippl versucht dabei nicht Antworten zu geben, sondern vielmehr fundamentale Fragen auf zu werfen: Ist Demokratie in Gefängnissen möglich? Sollen Kinder dort mit ihren Elter leben dürfen? Und was wollen wir als Gesellschaft erreichen, wenn wir  Menschen inhaftieren?

Im Anschluss an die Filmvorführung  diskutieren Dirk Van Zyl Smit (University of Nottingham),  Santiago Canton (Former Secretary of Interamerican Human Rights Commission, Directors RFK Partners for Human Rights), Jörg Stippl (Regisseur, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) und  Klaus Priechenfried (NEUSTART) die aktuelle Situation in Gefängnissen sowie mögliche Alternativen zum klassischen Strafvollzug. Dabei soll besonders thematisiert werden welches Ziel eine Gesellschaft mit dem Freiheitsentzug verfolgt und wie dieses am Besten erreicht werden kann; moderiert wird die Diskussion von Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte; Universität Wien)

 

Podiumsdiskussion: “Global Prison Crisis: Protecting Human Dignity”
6. Dezember 2012, 19:00, Alte Kapelle, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, 1090 Wien

Anlässlich seines 20jährigen Bestehens findet außerdem eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zur Situation von Häftlingen weltweit statt. Auf dem Podium diskutieren Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte; Universität Wien), Hina Jilani (Advocate of the Supreme Court of Pakistan and human rights activist, co-founder of the Human Rights Commission of Pakistan and the Women’s Action Forum), Dirk Van Zyl Smit (University of Nottingham,) and Santiago A. Canton (Director of RFK Partners for Human Rights, Executive Secretary of the Inter-American Commission on Human Rights).

To register for this event, please email web.atlasoftorture@gmail.com

 

Das gesamte Film- und Rahmenprogramm des Menschenrechtsfilmfestivals this human world sowie Informationen zu Kartenreservierungen finden Sie auf der Webseite: thishumanworld.com

 



this human world – International
Human Rights Film Festival 2011

Austria‘s biggest human rights film festival this human world enters its fourth round from 30 November to 10 December 2011. As a long-standing cooperation partner, the Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights (BIM) in cooperation with the Research Platform Human Rights in the European Context proudly presents a series of documentaries on central human rights issues within its film series CINEMA AND HUMAN RIGHTS.  

All film screenings will be followed by panel discussions that are held in English with distinguished experts in the field. Furthermore this month's HUMAN RIGHTS TALK: “The Universal Periodic Review as engine for the human rights policy in Europe?” will be part of this year's festival programme.


Screening: NO MORE FEAR (Austrian Premiere)
1 December 2011, 20:30 Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

The film presents a unique portray of the Tunisian uprising. In the subsequent panel discussion Sami Ben Gharbia (Tunisian Blogger, Advocacy Director at Global Voices and Co-founder of nawaat.org), Gudrun Harrer (Der Standard) and Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights and University of Vienna) will be talking about the Arab Spring and its future.



Screening: WAR ON TERROR (Worldpremiere)
5 December 2011, 19:30 Gartenbaukino, Parkring 12, 1010 Wien

The film offers an insight into the Bush administration's “War on Terrorism”  and provides an analysis how the war was conceived and executed. The screening will be followed by a panel discussion with Marjorie Cohn (Author of "The United States and Torture"), Sebastian J. F. (Director), Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights and University of Vienna) and Heinz Patzelt (Amnesty International).


Screening: OUR SCHOOL (Austrian Premiere)
6 December 2011, 18:00 Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

The film narrates the story of three Roma children in a rural Transylvanian village who are among the pioneer participants in an initiative to integrate the ethnically segregated Romanian schools.The situation of Roma in the EU will be discussed by Michail Beis (EU Fundamental Rights Agency, FRA), Andrea Härle (Romano Centro Wien) and Birgit Wittstock (Der Falter). The discussion will be moderated by Anna Müller-Funk (Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights).

HUMAN RIGHTS TALK: “The Universal Periodic Review as Engine for Human Rights Policy in Europe?”
7 December 2011, 17:00 Topkino , Rahlgasse 1, 1060 Wien

Six months after the adoption of the 131 recommendations of the UN Human Rights Council Irene Brickner (Der Standard), Barbara Kussbach (Coordinator of the Initiative, Human Rights Now!), Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights and University of Vienna), Heinz Patzelt (Amnesty Interntional), Terezija Stoisits (Ombudswoman) the human rights situation in Austria. The discussion is moderated by Corinne Milborn (News). The event is held in German.


Screening: PRISON ISLAND BASTØY (Austrian Premiere)
7 December 2011, 20:30 Topkino , Rahlgasse 1, 1060 Wien

The documentary presents a prison on a Norwegian island without fences or cameras, where prisoners can take responsibility for their lives during their detention. Piera Barzanò (UNODC), Walter Hammerschick (Institute for Legal- und Criminal Sociology), Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights and University of Vienna) and Klaus Priechenfried (NEUSTART) will take part in the subsequent panel discussion that will be moderated by Anna Müller-Funk (Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights).


Screening: KIMJONGILIA (Austrian Premiere)
9 December 2011, 18:00 Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

The film contrasts state propaganda with the stories of dissidents about their escapes, concentration camps and real life in North Korea. Ion the subsequent panel discussion Cornelia Vospernik (ORF) with Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights and University of Vienna) will discuss the political situation in North Korea.
    


For tickets as well as the full festival programme, including an exciting fringe programme, please visit thishumanworld.com

 

 


 

FILMPROGRAMM IM SOMMERSEMESTER 2011:

Im Anschluss an die Filmvorführungen folgt jeweils eine Diskussion mit Expertinnen und Experten (in englischer Sprache).

Alle Filme werden im Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien, gezeigt.
Der Eintritt ist kostenfrei, eine Reservierung unter www.topkino.at wird jedoch empfohlen. Reservierte Karten müssen bis spätestens 30 Minuten vor Beginn an der Kinokasse abgeholt werden.

 

10.5.2011, 19:00

THE GREEN WAVE
Ali Samadi Ahadi / Germany, Iran / 2010 / 80 min.


Last year's presidential elections in Iran aroused the nation from its lethargy. For the first time in years, the younger generation felt that there was a chance for change. Hundreds of thousands of them took to the streets in support of the reform candidate Mir-Hossein Mousavi. Electrifying hope gave way to disappointment and general disillusionment over the clear electoral irregularities, which helped re-elect the conservative incumbent Mahmoud Ahmadinejad. The massive wave of protests that followed was viciously suppressed by the regime, which did not hesitate to use the most brutal means of intimidation possible. All of these events are analysed by the film through the detailed perspective of exiled journalists and human rights activists, including the winner of the Nobel Peace Prize Shirin Ebadi. The personal aspect of the Iranian tragedy is captured by the fictional stories of two young Iranians - a young man called Kaveh and a young woman named Azandeh. Their stories, which are told using impressive animation, contrasts sharply with mobile-phone footage of street demonstrations, which were compiled from thousands of posts that appeared during the elections on Twitter and Facebook, as well as on Internet blogs. These messages from courageous Iranians contain shocking information about the unjust torture of detainees. With bleak persuasiveness, they also illustrate the feelings of Iran's younger generation, who feel like prisoners in their own country. (source: www.oneworld.cz)

 

16.5.2011, 19:00

NIGGER/NIGURI
Antonio Martino / Italy / 2009 / 47 min.


It was a peaceful village, which turned into Africa after the immigrants arrived, is the complaint one hears at the start of this documentary from a member of a small community in southern Italy, which is now home to one of the biggest refugee camps in Europe. And while hundreds of desperate refugees wait to see whether they will get a chance to at least live something like a normal life, the locals ponder why they must share the place where they live with someone else. Their opinions reflect the attitude of most of Italian society, which combines mistrust, doubt and fear of all things foreign. In his latest film, Antonio Martino asks whether it is feasible and in what way it is possible for his country to respond to the current situation in the world and work with the countless numbers of asylum seekers. It also reminds Italians of their not too distant past, when they themselves left in great numbers to try their luck abroad. (source: www.oneworld.cz)

 

17.5.2011, 19:00

PROSECUTOR
Barry Stevens / Canada / 2010 / 94 min.


The protagonist of this documentary, by Canadian director Barry Stevens, is Luis Moreno-Ocampo, the Chief Prosecutor of the International Criminal Court in The Hague. In the 1980s, he worked as a prosecutor in Argentina in trials of the country's former military leaders. Now, however, he faces a much more difficult task, as the International Criminal Court has very limited authority. Consequently, Moreno-Ocampo cannot do without the help of politicians, which is particularly obvious in the case of the Sudanese President Omar al-Bashir, accused of war crimes and genocide, which claimed hundreds of thousands of victims in the Darfur region. The film records in detail the pitfalls of diplomacy and international politics. For example, it follows efforts to stop the military conflict in the Democratic Republic of Congo by trying the former Congolese insurgent leader Thomas Lubanga, who is accused of war crimes. With a smile, Luis Moreno- Ocampo comments on the fact that the work of the International Criminal Court is often criticised and does not enjoy the support it deserves. "It's like in football," he says, "nobody is ever a fan of the referee." (source: www.oneworld.cz)

 

30.5.2011, 19:00

8: THE MORMON PROPOSITION
Reed Cowan / USA / 2010 / 81 min.


The biggest threat to the United States of America is not nuclear arms, global climate change or even the economic crisis, but gays. At least that's what Utah Senator and Mormon Bishop Chris Buttars thinks. He is well known for his homophobic statements, in which he confidently compares homosexuality with sexual perversity. This shocking film by Reed Cowan begins on 15 June 2008, a breakthrough date for all gays and lesbians in California because it was the day on which the local Supreme Court permitted same-sex marriages. Their euphoria did not last long, however. Several months later, the campaign behind so-called "Proposition 8" celebrated victory in a referendum on this amendment to the Californian Constitution which ensured that only heterosexual marriages would be legally recognised. The campaign had been organised and financed by the conservative Mormon Church. With investigative precision, the film traces Mormon tactics in secret documents that bear witness to an elaborate strategy attempting to influence public opinion. This strategy was disguised as an endeavour to protect the interests of society as a whole, and also made use of false information. The documentary also takes a look at the history of the Mormon fight against homosexuality in its own ranks, with "treatments" that include electro-shock therapy and lobotomies. (source: www.oneworld.cz)

 

1.6.2011, 19:00

JUSTICE FOR SERGEI
Hans Hermans, Martin Maat / Netherlands / 2011 / 62 min.


Contemporary Russia faces a host of problems. One is corruption, which plagues the state administration and governing authorities from top to bottom. At the same time, there are people who are unwilling to accept this alarming state of affairs. One such citizen was tax lawyer Sergei Magnitsky, who uncovered the biggest tax fraud in Russian history. When he reported it to the relevant authorities, the reaction he received surprised him. Instead of launching an investigation, the authorities put him in a correctional facility, where he died in great pain in November 2009. This investigative documentary, made a year after Magnitsky's death, features the testimonies of colleagues, friends, family members and activists shocked by the story of a man who paid the highest price for blowing the whistle. While all the evidence suggests he was abused for a year in what foreign media called a "slow murder", the Russian authorities have not managed to find the perpetrator. (source: www.oneworld.cz)

 

Nach zwei erfolgreichen Jahren geht this human world – Internationales Filmfestival der Menschenrechte vom 02.-10. Dezember 2010 in die dritte Runde. Die Forschungsplattform "Human Rights in the European Context" freut sich auch dieses Jahr wieder Kooperationspartner des Festivals zu sein. Im Rahmen von fünf Abenden (06.-10. Dezember) werden gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte ausgewählte Dokumentarfilme gezeiget und mit daran anschließenden Podiumsdiskussionen aktuelle Menschenrechtsthemen aufgegriffen – Klimawandel, Guantanamo, Iran, Frauen & Friedensarbeit sowie die Situation von tschetschenischen Flüchtlingen in Österreich.

Das gesamte Programm des Festivals sowie Tickets sind online erhältlich unter unter www.thishumanworld.com.

  • 6.12., 18.00, Top Kino, There Once Was An Island: Te Henua e Noho
  • 7.12., 18.15, Burg Kino, The Response
  • 8.12., 18.30, Schikaneder, We are half of Iran's population
  • 9.12., 18.30, Schikaneder, Pray the Devil back to Hell
  • 10.12., 18.00, Top Kino, FC Chechnya


Montag, 6. Dezember 2010 - 18:00 Uhr - Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

There Once Was An Island: Te Henua e Noho

80 min., Neuseeland, USA, 2010; Regie: Briar March
Sprache: englisch, takuu, tok pisin mit englischen Untertiteln.

Die Bewohner des kleinen “Takuu” Atolls im Pazifischen Ozean erleben unmittelbar die verheerenden Konsequenzen des Klimawandels. Immer näher kommen die Flutwellen, immer öfter stehen ihre Häuser unter Wasser. Ihre nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegende Heimat droht zu versinken. Für die Dorfgemeinschaft stellt sich die Frage, ob sie noch weiter auf ihrem Atoll bleiben können, oder ihre Heimat, und damit ihre einzigartige indigene Kultur, verlassen müssen. Drei unerschrockene Charaktere Teloo, Endar und Satty gewähren dem Zuschauer Einblick in ihr Leben und ihre Kultur und geben somit dem Klimawandel im Pazifik ein menschliches Gesicht.

Anschließend Podiumsgespräch (in Englisch) mit

  • Mag.a Margit Ammer (wissenschaft. Mitarbeiterin am BIM zum Thema Klimamigration);
  • Mag.a Margit Wolfsberger (Präsidentin und Projektverantwortliche Österreichisch-Südpazifische Gesellschaft (OSPG) am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universtität Wien);
  • Judith Schwentner  (Die Grünen);
  • Moderation: Univ.-Prof. Dr. Manfred Nowak (BIM)

Website
http://www.thereoncewasanisland.com/

Awards
Winner: Best Editing – Doco Qantas 2010
Winner: Jury Grand Prize Fifo 2010
Winner: Natural Facts Award Big Sky 2010
Winner: Development Award Millenium 2010


Dienstag, 7. Dezember 2010 - 18:15 Uhr - Burg Kino, Opernring 19, 1010 Wien

The Response

30 min., USA, 2008. Regie: Adam Rodgers. Produzent: Sig Libowitz, Executive Producers: University of Maryland School of Law | Venable LLP 
Sprache: Original/Englisch (ohne Untertitel)

Movie
“The Response” is a courtroom drama based on the actual transcripts of the Guantanamo Bay military tribunals (known as Combatant Status Review Tribunals). Is the suspected enemy combatant guilty of supporting Al Qaeda and responsible for the deaths of several American soldiers? Or is he an innocent victim of circumstances as he claims? While the judges see the classified evidence, the detainee does not. While the judges know who has accused the detainee, the detainee does not. While the detainee would need this information to properly defend himself, the US Government refuses to share the evidence arguing its release would undermine U.S. national security.

Panel discussion (in English)

  • Mustafa Ait Idir [link][CSRT doc.], former Guantanamo detainee, abducted 2002 in Bosnia
  • Wolfgang Petritsch [link] , Austrian Ambassador to the OECD, former High Representative in Bosnia-Herzegovina (1999-2002)
  • Rob Kirsch [link] and Mark Fleming [link], WilmerHale, Attorneys for Guantanamo detainees in the landmark case Boumediene v Bush [link] before the US Supreme Court
  • Manfred Nowak [link], BIM/University Vienna, former Judge at the Human Rights Chamber in Bosnia (1996-2003)
  • hosted by Adelheid Wölfl, Der Standard.

Background
In the wake of 9/11 Mr Mustafa Ait Idir and five other men were arrested based on allegations of planning terrorist attacks in Bosnia. The allegations however were not substantiated by evidence and the Supreme Court of the Federation of Bosnia and Herzegovina and the country’s Human Rights Chamber ordered their release in January 2002.
Immediately afterwards, Mr Ait Idir and his colleagues were arrested by US forces based in Bosnia and transferred to Guantanamo Bay. For about six years, until June 2008, the men were imprisoned in Guantanamo Bay, cut off from their families and judicial oversight, without any independent review of the legal basis of their detention, and victim of abuse.
On June 12, 2008, the US Supreme Court issued a historic decision in Boumediene v. Bush, striking down the part of the US Military Commissions Act of 2006 that deprived Guantanamo detainees of their right to challenge their detention in front of independent judicial bodies (habeas corpus). The decision cleared the way for hearings in which Guantanamo detainees may challenge their imprisonment.
In the following proceedings, the US Government dropped its allegations against the men, namely that they were planning to attack the US Embassy in Sarajevo in 2001. The US Government abandoned this claim even though President Bush had specifically mentioned it in the 2002 State of the Union address.
After having spent years in Guantanamo Bay without ever being charged, Mr Ait Idir and four other men were released in 2008 and 2009. Despite their innocence, to this day, the men have not received any form of compensation and are confronted on a daily basis with the stigma of having been detained in Guantanamo.
One men, Mr Bensayah Belkacem, is still in detention. His appeal is ongoing.

Website
 http://www.theresponsemovie.com/

Awards
Short listed for the 2010 Academy Awards Best Short Film (Live Action)
Top Prize A.B.A. Silver Gavel 2009 Award for Drama & Literature
Winner Politics on Film Audience Award - Best Film (Washington, D.C.)

Critics
“A tight, tense recreation” (The Washington Post)
“A brilliant production” (NPR/PRI)
“This movie has achieved in 30 minutes what I have attempted to achieve over the last seven years” (Dahlia Lithwick, Slate & Newsweek)
 


Mittwoch, 8. Dezember 2010 - 18:30 Uhr - Schikaneder, Margaretenstraße 24, 1040 Wien

We are half of Iran's population 

49min, Iran, 2009, Regie und Produzentin: Rakhshān Bani-E'temād
Sprache: Farsi; Engl. Untertitel

Begrüßung: Mag. Sabine Kroissenbrunner, MSc (Leiterin des Referates V.3.a; Interkultureller und interreligiöser Dialog)

Die iranische Regisseurin Rakhshān Bani-E'temād dokumentiert in ihrem neuesten Film wie sich Menschenrechtsaktivistinnen im Vorfeld der iranische Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 mit ihren unterschiedlichen Meinungen und Fragen an die Kandidaten wenden, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Eine der Forderungen: Iran soll der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frauen beitreten (CEDAW). Die Präsidentschaftskandidaten werden für eine Sondervorstellung eingeladen, um die verschiedenen Forderungen zu diskutieren. Mehdi Karrubi, Mir Hossein Mousavi, und Mohsen Rezaei kommen, nur einer fehlt – Mahmoud Ahmadinejad.

Anschließend Podiumsgespräch (in Englisch) mit

  • Mahnaz Mohammadi (Prduktionsleiterin/Regieassistentin)
  • Jaleh Lackner-Gohari (Iranisches Wien, Women without Borders)
  • Behrooz Bayat (Mitglied des Vorstandes der ‚Vereinigten Republikaner Irans‘, Mitglied der Liga für Menschenrechte)
  • Moderation: Anna Müller-Funk (BIM)

Die Veranstaltung wurde durch die freundliche Unterstützung des Bundesministerium für europäische und internationale Angelegehneiten ermöglicht. .

 


Donnerstag, 9. Dezember 2010 - 18:30 Uhr - Schikaneder, Margaretenstraße 24, 1040 Wien

Pray the Devil Back to Hell

72 min, USA, 2008, Regie: Gini Reticker, Produzentin: Abigail E. Disney.
Sprache: English mit engl. Untertitel 

Pray the Devil Back to Hell erzählt die außergewöhnliche Geschichte couragierter liberianischer Frauen, die sich zusammenschließen, um den blutigen Bürgerkrieg zu beenden und ihrem zerrütteten Land Frieden zu bringen. Tausende christliche und muslimische Frauen – gewöhnliche Mütter, Großmütter, Tanten und Töchter – versammeln sich, um für den Frieden zu beten und veranstalten einen stillen Protest vor dem Präsidentenpalast. Einzig mit weißen T-Shirts und dem Mut ihrer Überzeugungen bewaffnet, fordern sie die Beendigung des Bürgerkriegs. Ihre Aktionen sind ein wichtiger Baustein um trotz der festgefahrenen Verhandlungen zu einem Friedensabkommen zu gelangen. Pray the Devil Back to Hell ist eine Geschichte von Opfer, Einigkeit und Überlegenheit und würdigt die Stärke und Ausdauer der Frauen in Liberia. Ein Film, der inspiriert und motiviert – ein fesselndes Zeugnis, wie eine Basisbewegung die Geschichte einer ganzen Nation verändern kann.

Anschließend Podiumsgespräch (in Englisch) mit

  • Sabine Mandl, BIM 
  • Silvia Kukla, CARE Junior Gender Advisor
  • Raluca Popa, UNIFEM
  • Moderation: Manfred Nowak (BIM)

Website
http://www.praythedevilbacktohell.com/
Facebook page: link

Info zum Thema
UNIFEM Materials on 10th anniversary of UN Security Resolution 1325 [link]
UN Action against Sexual Violence in Conflict [link]
 

Awards
Rudolf Vrba Award, One World International Human Rights Film Festival 2009
Golden Butterfly, Movies That Matter Festival 2009
Winner Best Documentary, Tribeca Film Festival 2008
Winner Witness Award Silverdocs AFI/Discovery Channel Documentary Festival 2008

Critics
“Uplifting, disheartening, inspiring, enraging -- the mind reels while watching the documentary Pray the Devil Back to Hell.”  (Manohla Dargis / NYT)
“Pray the Devil Back to Hell is a potent reminder of what power in numbers can accomplish.”  (David Fear / Time Out New York)


Freitag, 10. Dezember 2010 - 18:00 Uhr - Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

FC Chechnya

70 min, Austria, 2010, Regisseur & Produzent: Fahad Mustafa; 
Sprache: Deutsch/Russisch mit engl. Untertiteln

„FC Chechnya“ dokumentiert den gleichnamigen Fußballklub der von tschetschenischen Flüchtlingen und Asylwerbern in Kärnten geführt wird und wie dieser ihnen als eine soziale und psychologische Stütze im langen und emotional belastenden Asylprozess in Österreich hilft. Mit ca. 25 000 Tschetschenen lebt in Österreich die größte Tschetschenen-Community in Europa. Die tschetschenische Diaspora ist gut organisiert und kulturell sehr dynamisch, aber auch häufig von Angst und Unsicherheit geprägt. Der Film verfolgt den Alltag von drei jungen Männern, die sich seit Jahren im Asylverfahren befinden und auf eine positive Entscheidung hoffen. Der Film porträtiert das Leben ihrer Familien, ihre persönliche Geschichte und vor allem wie ihnen Fußball hilft mit der Ungewissheit des Asylverfahren fertig zu werden und am Traum von einer bessere Zukunft festzuhalten. Der FC Tschetschenien wird dabei zum Brückenbauer für interkulturelles Verständnis und Toleranz zwischen den Asylsuchenden und Einheimischen.

Anschließend Podiumsgespräch (in Englisch) mit 

  • Fahad Mustafa, Regisseur
  • Nadja Lorenz, Asylanwältin
  • Siegfried Stupnik, Verein Aspis
  • Moderation: Manfred Nowak, BIM

 

Thursday, 10 June 2010, 19.00

My Brother’s Keeper

rgen Flindt Pedersen, DK 2008, 55 min, OV with English subtitles

Documentary portraying the work of the current UN Special Rapporteur on Torture, Manfred Nowak.
After the screening Manfred Nowak and Barbara Preitler (Hemayat) will be answering questions from the audience.

Information on the mandate of the UN Special Rapporteur on Torture: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Link to official UN website

 


Tuesday, 1 June 2010, 19.00

There Once was an Island: Te Henua e Nnoho
Briar March / New Zealand / 2009 / 80 min.
in English

At first glance Takku Island, which is home to 400 Polynesians, looks like heaven on Earth. A harmonious community living in isolation on this little island lapped by the clear waters of the South West Pacific devotes itself to traditional rituals and music, making their living by fishing, and relaxing in the shade of coconut trees. Nevertheless, global warming has resulted in rising sea levels that have flooded the coral island several times in recent years. This has led the Polynesian government to create a plan to move the islanders to the mainland. However, they are unenthusiastic about what would be a step into the unknown. Instead, the inhabitants invite two expert scientists to Takku in the hope that they will find some solution. This film by New Zealand director Briar March, featuring great camera work and a cinéma vérité style, documents how environmental change can impact upon a native community. Through portraits of individual islanders, it also offers a unique view of the traditional thinking and way of life of the Polynesians, a people whose harmonious co-existence with nature has been harshly interrupted by the negative results of climate change (Source: One World Film Festival 2010 Prague).


Wednesday, 28 April 2010, 19.00

Artikel 7 - Unser Recht! Pravica Naša! Člen 7
(Article 7 – Our Right)

Der Minderheitenkonflikt in Kärnten
Eva Simmler and Thomas Korschil, A/SLO 2004, DVD; 85min
In German & Slovenian with English subtitles

The documentary “Article 7” looks into the situation of the Solvenian minority in Carinthia and the protection of their rights. The title refers to article 7 in the Austrian State Treaty which provides for the obligation of the Austrian State to ensure the rights of the Slovenian and Croat minority living in Carinthia, Burgenland, and Styria. The State Treaty itself was pivotal for the country to regain its independence after World War II in 1955; some of the provisions eminating from Article 7 have not been implemented until today.
The documentary goes back to the 1970 years when the issue of bilingual street signs triggered public outcry and forceful protests by the German speaking population and challenged the then dominant perception of Austria as a mono-ethnic country. Contemporay witnesses, political activists and comprehensive archive material portrait recent Austrian history and its reverberations and relevance today.


Tuesday, 20 April 2010, 18.30

The Unwelcome / Nevítaní
Tomáš Škrdlant / Czech Republic / 2010 / 95 min.
Czech version with English subtitles.

Director Tomáš Škrdlant describes his documentary as being "about living a good life with an unfortunate destiny - going back to live among people and returning to human life with all its imperfections." Incredibly, for 20 years, he followed the fate of his five protagonists, who were rejected by their parents after being born with serious disabilities. With the deliberate use of loosely interwoven portraits, we follow their journey from childhood in an institution to their coming of age and subsequent efforts to fully integrate into adult life. We watch them from the time they were locked up in institutions under communism, when they were strictly prohibited from having contact with "normal" society, up to the present day, when most of them have started their own families. Škrdlant's intimate and enormously sensitive documentary is definitely not a sad example of several unhappy destinies, but instead offers an uplifting confirmation of all the things that can be achieved by a handicapped person with a strong will. Last year, the film won the Pavel Koutecký Award for best Czech documentary (One World Human Rights Film Festival 2010).

Followed by a panel discussion with

Christina Meierschitz (ÖAR – Österreichische Arbeitsgemeinschaft für
Rehabilitation)
Bernhard Schmid (Lebenshilfe)
Otto Lambauer (Caritas)
Moderation: Roland Schmidt (Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights)


Further reading and weblinks: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://bim.lbg.ac.at/de/rechtswissenschaftliche-fakultaet-uni-wien/030287-se-cinema-and-human-rights-fuer-diplomandinnen-und#Unwelcome


www.littlealien.at

* 17.3.2010, 19:00 *

Little Alien

Nina Kusturica, Österreich 2009, HD, 94 min., OmeU

Wer im österreichischen Bundesasylamt bei einem Automaten nach hilfreichen Informationen sucht, wird mit Klängen des Donauwalzers begrüßt. „Denken Sie daran, den Schlepperorganisationen geht es um Ihr Geld, nicht um Sie als Mensch.“ - so lautet dann allen Ernstes eine erste Empfehlung. Die Szene aus Nina Kusturicas „Little Alien“ verdeutlicht nicht nur, dass die Realität an Aberwitz kaum zu überbieten ist. In seiner unverbindlichen Anonymität zeigt der Automat auch genau die Rückseite dieses Dokumentarfilms auf. Dem Zugriff des Staates, der Flüchtlinge nur zu verwalten weiß, setzt er einen emphatischen Blick auf minderjährige Asylsuchende entgegen; einen Blick, der um die Besonderheit jedes Menschen weiß, ohne sich auf eine Politik der Anteilnahme zu beschränken.
Kusturica arbeitet, wenn man so will, in einem orthodoxen Sinne dokumentarisch: Der Flüchtling wird bei ihr zu keiner Figur, mit der sich die eigene humanistische Gesinnung ausstellen lässt. Er bleibt ein „nackter Mensch“, der unter den Augen eines geduldigen Beobachters ein konkretes Umfeld, seine Anschaulichkeit zurück erhält - so prekär diese auch sein mögen.

Little Alien besticht durch eine hervorragende Strukturierung, die weitläufige Themenblöcke wie Grenzproblematik, Behördenversagen und Probleme der Asylsuchenden inhaltlich konsequent abdeckt. Ein Film, der sich durch seine intelligente Vorgehensweise und seine berührenden Schicksale positiv heraushebt. (allesfilm.com)

Followed by a panel discussion (in English) with:

Birgit Einzenberger (UNHCR)
Nora Friedel (Regieassistenz “Little Alien”)
Heinz Fronek (Connecting People)
Helmut Sax (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte)
Moderation: Manfred Nowak (Forschungsplattform "Human Rights in the European Context")

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

Eintritt frei. Reservierung bitte direkt beim Top Kino (Öffnet einen externen Link in  einem neuen Fensterwww.topkino.at)


 

* 14.1.2010, 19:00 *

Dečko kome se žurilo/The Boy Who Rushed

Biljana Čakić-Veselič, Croatia 2001, 53 min., OV with English subtitles

An intimate story of a filmmaker searching for her brother who disappeared during the recent war in Croatia. Her search becomes in many ways parallel to that of her grandmother, whose husband was killed during WWII. Yet she waited all her life for him to return. (one world)

Followed by a panel discussion (in English) with:

Johannes Guger (Austrian Red Cross, “International Relations and Tracing Service”)

Manfred Nowak (former U.N. Expert in Charge of the Special Process on Missing Persons in the Former Yugoslavia)

Friedrich Orter (Journalist, ORF correspondent during the 1990’s wars in the former Yugoslavia)

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

Free entry. Reservations at Top Kino (Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.topkino.at)

 


* 13.12.2009, 19:00 *

Afghan Women Behind the Wheel

Sahraa Karimi, Slovakia, 116 min, OV with English subtitles

In an Afghan court, the testimony of one man carries the same weight as that of two women. When a son is born to a family, even his first teeth are cause for celebration while the birth of a girl is frequently seen as a disappointment. There is very little room for women in a society where inequality between the sexes is based on a manipulative interpretation of the Koran. Consequently, finding a female Afghan driver is the difficult task which the Slovak director of Afghan descent Sahraa Karimi has set for herself. Her document follows the fate of four women between thirty and forty years of age who are all married with children. Three of them want to obtain a driving licence while one of them already makes a living as the driver of a private minibus. Naturally, we learn a lot more about the protagonists thanks to the fact that there is a woman behind the camera, who enters the private spheres of the Afghan women's living rooms and their families. As a result, we obtain information on the role gender plays in the organisation of Afghan society and on the difficult road women there have to follow to become emancipated. How many of them will finish driving school? Should the roads be a male preserve, just like all other public spaces? (http://www.kinosvetozor.cz/)

Followed by a panel discussion.
Location: Audimax, University of Vienna, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

This screening is part of the human rights film festival this human world.


* 11.12.2009, 18:30 *

Hotel Sahara
 

Bettina Haasen, Germany 2008, 86 Min., OV with English subtitles

A dead-straight, endless road leading to nowhere. And at the end of the road: Nouadhibou, a town in the West African country Mauritania, bordered by the ocean on one side and the Sahara Desert on the other. A bleak and inhospitable departure point for the tens of thousands of people that pour in from neighboring countries, all with only one dream in mind: Europe.

Hotel Sahara is a film journey to the last invisible border separating the West-African coast and Europe. The bleak city on the Atlantic Coast is a metaphor, a point of arrival and of departure, a gathering place of broken dreams - a place of waiting for that better life on the far side of the Atlantic. It is above all a no-man´s land, a place of endless waiting and endless hoping.

The film reveals how difficult it is to differentiate between "true" and "false" refugees. Is one "real" only when threatened life and limb? What if one simply desires to escape a deadening lack of perspective? With an observant and cautious eye, Hotel Sahara documents how closely the dream of a better life is linked to sudden stagnancy, and how much patience is required to wait for years to finally, perhaps, arrive somewhere. (Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.hotelsahara.de)

Followed by a panel discussion with Corinna Milborn (“Festung Europa”), Elias Bierdel (Cap Anamur), Heinz Patzelt (Amnesty International) and others.

Location: Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Vienna

This screening is part of the human rights film festival this human world.
For tickets please contact the Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTop Kino or the Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterfestival's website.



* 10.12.2009, 19:00 *

8
 

Jane Campion, Mira Nair, Gael Garcia Bernal, Jan Kuonen, Gaspar Noe, Abderrahmane Sissako, Gus Van Sant, Wim Wenders; France 2008, 103 min., OV with English subtitles

Austrian premiere of the film '8',an unprecedented collection of short films by 8 world-renowned directors (including Mira Nair, Wim Wenders, Jane Campion and Gus Van Sant) each taking on one of the 8 “Millennium Development Goals” for 2015, adopted by 191 countries (Hamptons International Film Festival).

Followed by a panel discussion.
Location: Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Vienna

This screening is part of the human rights film festival this human world.
For tickets please contact the Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterTop Kino or the Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterfestival's website.



* 8.12.2009, 19:00 *

10 Conditions of Love

Jeff Daniels, USA/Australia 2009, 54 min, OV with English subtitles

Rebiya Kadeer spent six years in a Chinese prison before being exiled to Washington DC. An tireless advocate for the independence of her oil-rich Uyghur homeland – known as East Turkestan – she has been punished at every turn by the Chinese authorities, who have now condemned two of her sons to lengthy prison sentences.
Rising from obscurity and poverty to become the seventh richest person in China and two-time Nobel Prize-nominee, Kadeer is an extraordinary woman driven by a fierce commitment to her cause.
Australian filmmaker Jeff Daniels follows Kadeer in her relentless campaign for her people’s autonomy, documenting the life of a fearless woman who has paid a terrible price for becoming an international symbol of her nation’s struggle (Melbourn Film Festival).

Followed by a panel discussion with human rights activist Rebiya Kadeer.

Location: Burgkino, Opernring 19, 1010 Vienna

This screening is part of the human rights film festival this human world.
For tickets please contact the Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBurgkino or the Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterfestival's website.


* 7.12.2009, 19:00 *

My Brother’s Keeper

rgen Flindt Pedersen, DK 2008, 55 min, OV with English subtitles

Documentary portraying the work of the current UN Special Rapporteur on Torture, Manfred Nowak.
Followed by a panel discussion with Manfred Nowak, Jørgen Flindt Pedersen and others.

Location: Burgkino, Opernring 19, 1010 Vienna

This screening is part of the human rights film festival this human world.
For tickets please contact the Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBurgkino or the Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterfestival's website.


Information on the mandate of the UN Special Rapporteur on Torture: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Link to official UN website


* 16 November 2009, 19:00  *

The Greatest Silence: Rape in Congo

Lisa F Jackson, USA 2008, engl. OV, DVD, 76 min.

Since 1998 a brutal war has been raging in the Democratic Republic of Congo (DRC). Over 4 million people have died. And there are the uncountable casualties: the many tens of thousands of women and girls who have been systematically kidnapped, raped, mutilated and tortured by soldiers from both foreign militias and the Congolese army.

The world knows nothing of these women. Their stories have never been told. They suffer and die in silence. In The Greatest Silence: Rape in the Congo these brave women finally speak.
Emmy Award winning producer/director Lisa F. Jackson spent 2006 in the war zones of eastern DRC documenting the tragic plight of women and girls in that country’s intractable conflict. She was afforded privileged access to not only the grotesque realities of life in Congo (including interviews with self-confessed rapists) but also to examples of resiliency, resistance, courage and grace.
Jackson was herself gang raped in 1976 and shared her experience with the survivors she interviewed. These women in turn recount their stories with an honesty and immediacy pulverizing in its intimacy and detail. The film is a journey into a literal heart of darkness, a search for survivors who pay witness to their own experiences, and break the silence.
Background, context and opinion are provided by interviews with peacekeepers, politicians, activists, doctors and priests. But above all there is the wrenching testimony from dozens of survivors of sexual violence who recount stories of chilling barbarity. This film gives them dignity, a face and a voice that will finally break the silence that surrounds their plight. (Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterthegreatestsilence.org)

The screening is followed by a panel discussion (in English): Mireira Vinas, currently working for CARE in North Kivu, speaks about her work with survivors of sexual violence and ways to better protect civilians in areas of conflict with Manfred Nowak (UN Special Rapporteur on Torture, Research Platform “Human Rights in the European Context”, Ludwig Boltzmann Institute of Human Rights), Corinna Milborn (Author, Journalist), Georg Moik (Ministry of Defense), and Bert Theuermann (Federal Chancellery Austria).

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Free entry. Reservations at Top Kino (www.topkino.at)

In cooperation with Logo CARE

 


* 16. Juni 2009, 18:30 Uhr *

Black Gold

Nick Francis, Marc Francis, UK 2006, engl. OV, Beta SP, 75 min.

Starting with a cup of coffee, filmmakers Nick and Marc Francis retrace the chain of events that leads to our daily enjoyment of this delicious beverage. They take us on a journey from Ethiopian plantations, via coffee bean processing plants, all the way to factory warehouses. We follow the transformation of the coffee bean as it makes its way to world markets - onto the shelves of supermarkets, into the mouths of tasting experts, the paper cups of Starbucks and the designer china of gourmets in Italy. Along the way, we travel side by side with Tadesse Maskela, an African farmer who fights for the rights of Ethiopian coffee growers, striving to improve their standards of living.

The film is an unsettling testimony to the way in which the prospering world market creates unfavourable conditions for those it depends on. It tells the story of impoverished farmers on the verge of bankruptcy, barely struggling to survive, as well as the story of rich businessmen, speculating with coffee prices, and other people`s lives. Confronting two entirely disparate worlds, this film is an examination of the nature of the world economy, as well giving a tour of the various ways that different cultures enjoy their coffee, whether as a means of getting a quick fix of caffeine in the morning or as a delicate drink to be savoured. Discover the long hard road that every coffee bean has travelled so that you can enjoy the flavour of a delicious cup of coffee! (One World)

Excellent - angry, good-humoured and essential.  (Observer)
Remarkable - A moving but scandalous story. Black Gold has extraordinary power (Daily Telegraph)
Visually ravishing... The Francises are aces behind the camera (Variety)
Black Gold is the latest in a growing genre of documentary films shaking up the business world. (International Herald Tribune)

Mit anschließender Podiumsdiskussion (in englischer Sprache).

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Eintritt frei. Reservierung bitte direkt beim Top Kino (www.topkino.at)



* 15. Juni 2009, 18:30 Uhr *

Last Just Man

Steven Silver, Canada 2001, engl. OV, Beta SP, 70 min.

Rwanda 1994: almost one million people are massacred in the space of 100 days. How could such a barbarous atrocity happen at the end of the 20th century? This behind-the-scenes look at the Rwandan catastrophe tells the story of Lt. General Romeo Dallaire, the UN Force Commander in Rwanda in 1994, whose damning testimony points the finger of blame squarely at the UN Security Council. His repeated requests for authority to take preventive action to avert the genocide are met with repeated refusals. When the killings start, he is ordered to pull his remaining troops out of the country. Faced with the moral hell of abandoning people already under his protection to certain death, he defies the order. A provocative condemnation of the international community’s complicity through neglect in the Rwandan genocide and a stark reminder that the callousness and cynicism of power know no limits. (One World Film Festival)

Awards (selection):
Chicago International TV Competition 2002 - Gold Plaque
DoubleTake Documentary Film Festival 2002 - Audience Favourite
Hot Docs 2002 - Audience Favourite and Humanitarian Award
Prague One World Film Festival 2003 - Audience Award, Special Jury Award 

Mit anschließender Podiumsdiskussion (in englischer Sprache).

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Eintritt frei. Reservierung bitte direkt beim Top Kino (www.topkino.at)



* 26. Mai 2009, 18:30 Uhr *

Gangster Girls
Ein Dokumentarfilm aus dem Frauengefängnis Schwarzau

Tina Leisch, Österreich2008, deutsche OF mit engl. Untertiteln, 79 Min.

Sie pendeln zwischen Heroinkick und Spielzeugpistolenüberfall, zwischen Kaufrausch und heulendem Elend. Sie lernen Englisch und Gefängnisjargon. Sie warten auf herein geschmuggeltes Ersatzglück und den nächsten Ausgang.

Im einzigen österreichischen Frauengefängnis Schwarzau teilen Drogenkurierinnen, Räuberinnen und Betrügerinnen Zellen und Liebessehnsucht, Wuzzeltabak und Duschgel. Sie träumen von ihren fernen Kindern oder von einem der jugendlichen Häftlinge aus der Justizanstalt für männliche Jugendliche Gerasdorf, die einmal in der Woche zu einem koedukativen Theaterworkshop ins Frauengefängnis gebracht werden.

Was brachte sie hinter Gitter und was macht das Gefängnis mit ihnen? Ein Film, der die Wahrheiten der Gerichtsurteile ebenso in Frage stellt wie die üblichen Gefängnisklischees.

Tina Leisch gelingt nicht nur eine glaubhafte, feministische filmische Analyse von Gesellschaft und Gefängnis, sondern auch ein kluger Kommentar zum Problemfeld dokumentarischer Repräsentation. (Lea Susemichel, Anschläge)

Unter Anwesenheit der Regisseurin Tina Leisch.

Anschließende Podiumsdiskussion:

Tina Leisch, Regisseurin
Arno Pilgram, Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie
Susanne Artner-Eigner, Neustart
Manfred Nowak, Forschungsplattform "Human Rights in the European Context"
Frank Höpfel, Institut für Strafrecht und Kriminologie (angefragt)

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Eintritt frei. Reservierung bitte direkt beim Top Kino (www.topkino.at)



* 29. April 2009, 18:30 Uhr *

„The Reckoning“

Pamela Yates/USA/2009/englische Originalfassung/100min.

In response to repeated crimes against humanity at the end of the 20th century, 108 countries came together to set up the International Criminal Court. For the first time in history, a tribunal has been established to prosecute perpetrators regardless of their power or influence, and to punish them for crimes against humanity, war crimes and genocide. This documentary follows the tireless prosecutor Luis Moreno Ocampo, who together with his team pursues culprits on four continents over a period of three years. As the only person in his job, he issues arrest warrants for members of the Lord's Resistance Army in Uganda and warlords in the Congo. He also strives to call the Sudanese President Omar al-Bashir to account for genocide in Darfur. But proceedings against the criminals encounter problems. Although the prosecutor has a mandate to arrest and subsequently indict them, he does not have executive police powers at his disposal. Should the international community commit itself to ensuring that those who perpetrate the worst crimes imaginable do not escape justice? This very topical film poses a number of questions and shows how difficult it is to create a concept of international justice. (OneWorld2009)

The Reckoning ist ein dokumentarischer Thriller im besten Sinne, der fesselnd über zwei Entwicklungen berichtet: Über die Strafverfolgung entsetzlicher Verbrechen und darüber, wie der Gerichtshof in Den Haag in seinen ersten Jahren um die Wirksamkeit seiner Arbeit kämpfte. (amnesty international)

Mit einführender Präsentation der Webseite www.atlas-of-torture.org und anschließender Podiumsdiskussion (in Englisch).

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Eintritt frei. Reservierung bitte direkt beim Top Kino (www.topkino.at)

Downloads:   Einladung The Reckoning     Website Atlas of Torture



 

* 2. April 2009, 18:30 Uhr *

„Taxi to the Dark Side“

Alex Gibney, 2008; Englische Orginalfassung
Oscar, Best Documentary/ Academy Awards 2008

Ausgehend vom Tod eines unschuldigen Taxifahrers, der auf der Bagram US Air Force Base in Afghanistan ermordet wurde, untersucht Regisseur Alex Gibney die weltweite Inhaftierungs- und Verhörpolitik der Bush-Administration im sog. „War onTerror“. Der Oscarprämierte Dokumentarfilm ist die bisher schärfste filmische Auseinandersetzung mit der Bush-Regierung und ihrer Bereitschaft im Kampf gegen den Terrorismus, Folter und andere Menschenrechtsverletzungen zuzufügen. Der Film zeigt in schonungsloser Deutlichkeit was passiert, wenn einige wenige Männer die Befugnisse des Kriegsrechts so ausweiten, dass genau jene Prinzipien unterwandert werden, die es eigentlich zu verteidigen gilt.

"If recent American history Is ever going to be discussed with the necessary clarity and ethical rigor, this film will be essential." (New York Times)

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

Download: Einladung "Taxi to the Dark Side"

In Kooperation mit:

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