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Sprachwahl in Straf- und Asylverfahren mit Verfahrensbeteiligten aus afrikanischen Herkunftsländern

Martina Rienzner, Projektleiter Walter Schicho und Gabriele Slezak vom Institut für Afrikawissenschaften

 

Das Forschungsprojekt am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien untersucht den Umgang mit individueller Mehrsprachigkeit afrikanischer Verfahrens-beteiligter bei Behörden und Gerichten in Österreich. Ziel ist, den Prozess der Sprachwahl in Straf- und Asylverfahren empirisch nachzuzeichnen, die Ursachen für sprachbezogene Missverständnisse zu identifizieren und in weiterer Folge in Zusammenarbeit mit Behörden und Gerichten Lösungsvorschläge zu formulieren.

Das Projekt wird unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Walter Schicho von den beiden Projektmitarbeiterinnen Gabriele Slezak und Martina Rienzner in Kooperation mit der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ durchgeführt. Das zweijährige Projekt läuft seit April 2009 und wird vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank gefördert. Weitere Informationen zum Projekt sind dem Infoblatt  zu entnehmen.

Aktuell initiiert das Projektteam eine Diskussion zum Thema „Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Praxis zur Verbesserung der Kommunikation in Asyl- und Strafverfahren“. Die Diskussion wird über einen E-Mail-Verteiler geführt.

Sprachmittlung bei Gericht und Behörden - Interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt am Institut für Afrikawissenschaften:Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster www.sprachmittlung.at

http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/kommunikationsprobleme-bei-asyl-und-strafverfahren/69.html

 

 

 

 

 

 

 

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