Logo der Universität Wien

Der Schutz von ausländischen Folteropfern, die um internationalen Schutz in Österreich ansuchen

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt, das vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte gemeinsam mit der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ und  „Hemayat - Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende" implementiert wird, untersucht die Situation von Opfern von Gewalt, insbesondere von Folterüberlebenden, die in Österreich um Asyl ansuchen bzw. angesucht haben. Mit diesem Projekt soll anhand von 15 Einzelfällen ein Einblick in die Situation von Folterüberlebenden, die sich im Asylverfahren befinden oder bis vor kurzem befanden, gegeben werden. Der anhand der ausgewählten Einzelfälle dargestellten faktischen Situation werden die rechtlichen Rahmenbedingungen auf nationaler, EU-rechtlicher und internationaler Ebene gegenübergestellt.

Das Projekt stellt eine Innovation dar, da JuristInnen und PsychotherapeutInnen/PsychologInnen ihre Daten und Methoden zusammenführen und so zu einer neuen Betrachtung und Auswertung von empirischem und theoretischem Material gelangen. Dieser interdisziplinäre Ansatz ermöglicht es aufzuzeigen, wie die Anwendung des Asylgesetzes in Österreich von Opfern von Gewalt, insbesondere Folterüberlebenden, erlebt wird oder zum Beispiel welche Auswirkungen das Asylverfahren auf die Betroffenen hat.

Fördergeber: Österreichischer Zukunftsfonds und MA7 (Stadt Wien)

Forschungszentrum Menschenrechte
Universität Wien

Hörlgasse 6/9
A-1090 Wien

E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0